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Tarifstreit Lokführer streben morgen Einigung mit Bahn an

Die Lokführergewerkschaft GDL strebt morgen den Durchbruch bei den Tarifverhandlungen mit der Bahn an.

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Bahn-Chef Hartmut Mehdorn, Quelle: AP

"Es ist (...) unser fester Wille, am Donnerstag nun endlich den Durchbruch in den strittigen Punkten zu erzielen", kündigte GDL-Chef Manfred Schell nach einer neuen Gesprächsrunde gestern an. Differenzen gebe es noch bei Gehaltserhöhung und Arbeitszeit. Über den eigenständigen Tarifvertrag, der monatelang Dauerstreitpunkt war, hatten sich die Tarifparteien dagegen am Wochenende geeinigt.

Ein Bahnsprecher lobte die Verhandlungen als konstruktiv, die Gespräche seien weiter auf gutem Weg. An den offenen Themen solle morgen weitergearbeitet werden. Die GDL verlangt mindestens zehn Prozent mehr Lohn. "Wir liegen in Entgeltfragen und in einigen Punkten der Arbeitszeit noch auseinander", erklärte Schell.

Offen ist im Fall eines Abschlusses das Verhalten der beiden anderen Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA, die bereits im Sommer Gehaltssteigerungen von 4,5 Prozent mit dem Unternehmen ausgehandelt hatten. Sollte die GDL mehr herausholen, hat Transnet-Chef Norbert Hansen mit Nachforderungen und Streiks gedroht. Heute setzen Transnet und GDBA in Frankfurt ihre Verhandlungen mit der Bahn über die Ausgestaltung der neuen Tarifstruktur fort, auf die sich beide Seiten vor einigen Wochen geeinigt hatten.

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