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Telekommunikation Capital Group hat Anteil an E-Plus-Mutter KPN erhöht

Der niederländische Telekomkonzern KPN, Mutter des deutschen Mobilfunk-Betreibers E-Plus, gerät zunehmend unter amerikanische Kontrolle.

KPN-Zentrale Quelle: REUTERS

Der holländische Telekomkonzern KPN, Mutter des deutschen Mobilfunk-Discounters E-Plus, gerät zunehmend unter amerikanische Kontrolle. Seit Jahresbeginn hat Gardy Slate, Manager beim verschwiegenen US-Finanzinvestor Capital Group, seinen Anteil von 20 auf rund 30 Prozent erhöht. Nahezu jede Woche ruft Slate inzwischen bei Eric Hageman, dem obersten Investor-Relations-Manager von KPN, an und erkundigt sich, wie die Geschäfte laufen. Die Antworten fielen bisher so überzeugend aus, dass Slate und 20 weitere Portfolio-Manager ständig KPN-Anteile zukauften. Inzwischen hält die Capital Group rund 30 Prozent und ist damit zum einzigen Großaktionär der einst staatlich kontrollierten Gesellschaft aufgestiegen. Durch das aktuelle Aktienrückkauf-Programm, an dem sich Slate nicht beteiligt, könnte dessen Anteil in den nächsten Wochen sogar noch steigen.

KPN ist bisher ein gutes Investment für die Capital Group. Seit dem Tiefstand im September 2001 hat sich der Wert der KPN-Aktie von 2,21 Euro auf derzeit 11,50 Euro mehr als verfünffacht. Der Anteil der Capital Group an KPN ist derzeit rund 6,4 Milliarden Euro wert.

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