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Toom und Hagebau Geschlechterkampf im Baumarkt

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Im Grunde hat Hagebau dabei auch die Kundengruppe im Visier, die auch toom einst stärker ansprechen wollte – Frauen. Der Unterschied: Hagebau übertreibt es nicht. Statt komplette Standorte vermeintlich frauengerecht umzugestalten, konzentrierten sich die Hagebau-Manager auf den Ausbau einzelner Sortimente, die gezielt Kundinnen locken, etwa den Gartenbereich. Der steht inzwischen für rund 30 Prozent des Gesamtumsatzes eines Marktes – nirgendwo sonst in der Branche dürfte der Anteil ähnlich hoch sein.

Die Zahlen der Verbundgruppe können sich denn auch sehen lassen. 1,4 Milliarden Euro Umsatz erzielten die Hagebaumärkte im vergangenen Jahr, ein Zuwachs von mehr als vier Prozent auf vergleichbarer Fläche. „Das gesamte Vorjahr lief schon sehr gut und im ersten Halbjahr 2011 ging es mit den Umsätzen noch mal um fünf Prozent nach oben“, sagt Baumgardt.

Heimwerken in Anatolien

Nicht nur im Internet hat Hagebau längst auf Angriff umgeschaltet. 2012 sollen von einem Franchisenehmer die ersten Märkte in der Türkei eröffnet werden – gemeinsam mit einer türkischen Unternehmensgruppe. Zudem könnte Hagebau in Deutschland neue Verstärkung bekommen. Einzelne Obi-Franchisenehmer würden mit einem Wechsel zu Hagebau liebäugeln, berichtete jüngst das Fachblatt „Lebensmittelzeitung“.

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