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Übernachten für lau Die Rabattschlacht der Luxushotels

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Hotelzimmer und Suiten im Hotel Budersand kosten zwischen 250 und 1200 Euro

Hilton setzt die Konkurrenz am aggressivsten unter Druck. Programmmanager Jeff Diskin fordert Schnäppchenjäger in Interviews ausdrücklich auf, "den größtmöglichen Nutzen“ aus dem Programm zu holen. 2010 etwa lockte die US-Kette sechs Monate lang Gäste mit doppelten Prämienpunkten. Inzwischen macht -Hilton 40 Prozent des Umsatzes mit Stammgästen, die als Teilnehmer des "HHonors"-Programms registriert sind.

Eine Gratisnacht kommt auf eine bezahlte

Das Vorpreschen von Hilton hat eine regelrechte Rabattschlacht entfacht. "Wer Sonderaktionen optimal nutzt, kann bei einigen Ketten für jede bezahlte eine kostenlose Übernachtung oder mehr rausholen", sagt Berater Koenig. Die IHG-Gruppe mit Top-Hotels wie InterContinental und Crowne Plaza sowie Mittelklassehäusern wie Holiday Inn ist so ein Beispiel. Schnäppchenjäger können Aufenthalte in ausgewählten Hotels unter der Daueraktion "PointBreaks" buchen und müssen nur einen Bruchteil der sonst üblichen Prämienpunkte für Freinächte einsetzen.

Asiatische Hotels ziehen nach

Nach Meinung des einstigen Power-Übernachters wird sich der Trend verstärken. "Insbesondere expandierende asiatische Ketten wie Banyan Tree werden nachziehen", prognostiziert Koenig.

Auch die Frankfurter Hotelkette Steigenberger bewegt sich. Dort hat seit 2009 der ägyptische Touristikkonzern Travco das Sagen. Sieben Prozent Prämie für Stammkunden sind zu wenig, befand der neue Eigentümer. Bis Ende dieses Jahres wird das Konzept komplett überarbeitetet.

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