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Umstrittene Geschäfte Deutsche Bank unter Anklage

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Im Vergleich dazu ist ein Verfahren in Südkorea eine Randnotiz. Wegen möglicher Insidergeschäfte mit Optionen wurde die Bank für ein halbes Jahr von bestimmten Handelsaktivitäten ausgeschlossen – die härteste bisherige Strafe für eine Bank. Finanziell problemlos verkraftbar, aber schädlich fürs Image bei Unternehmenskunden sind die Verfahren wegen Zinswetten in Deutschland, die die Bank an Mittelständler und Kommunen verkaufte und mit denen diese hohe Verluste erlitten.

Offene Flanke in Deutschland

 Im März verurteilte der Bundesgerichtshof die Bank zu Schadensersatz. Einige Prozesse laufen noch. Unklar ist der Ausgang der Verfahren rund um die Pleite des Medienunternehmers Leo Kirch. Der wirft der Bank und ihrem Ex-Chef Rolf Breuer vor, mit einem TV-Interview die Pleite seines Konzerns planvoll herbeigeführt zu haben. Einen vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich über 775 Millionen Euro lehnte die Bank ab.

Ackermann selbst gibt sich kampflustig: „Wo wir zu Unrecht angegriffen werden, werden wir uns mit allen gebotenen Mitteln zur Wehr setzen.“

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