WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Unternehmen Umfrage: Mittelstand blickt optimistisch ins neue Jahr

Bei den Aufgaben, die die neue Regierung laut des Mittelstands als erstes anpacken sollte, steht auf Platz eins der Abbau der Bürokratie. Auch die Senkung der Energiekosten ist ein Wunsch der Unternehmen.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Unternehmen schätzen ihre eigene Geschäftslage im kommenden Jahr gut ein. Quelle: dpa

Der Mittelstand geht zuversichtlich ins neue Jahr. Mehr als die Hälfte der Firmen schätzt die eigene Geschäftslage als gut oder sehr gut ein, knapp ein Drittel als befriedigend, wie eine Umfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft ergab.

Bei den wirtschaftspolitischen Aufgaben, die von der neuen Bundesregierung vorrangig angepackt werden sollten, liegt auf Platz eins: Die Koalition sollte Bürokratie abbauen. Das sagten 85 Prozent der befragten Firmen. Jeweils knapp 59 Prozent forderten, dass die Sozialabgaben nicht weiter erhöht werden sollen und dass die Energiekosten gesenkt werden.

Es sei höchste Zeit, dass Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) eingreife, sagte Markus Jerger, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft. „Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu sichern, muss als erster Schritt die Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau gesenkt werden.“ Die Bundesregierung müsse erkennen, dass die Lage am Energiemarkt ihre Klimaziele unterlaufe.

Der Mittelstand wolle die Klimaziele erreichen, ohne die Unterstützung der Politik werde dies aber nicht gelingen. Wenn die Ampel-Koalition die Akzeptanz der Energiewende im Mittelstand retten wolle, sollte sie schleunigst den dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    An der Umfrage beteiligten sich nach Angaben des Verbands vom 2. bis 21. Dezember bundesweit mehr als 2000 Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen.

    Mehr: Viele Großkunden müssen zu Höchstständen neue Verträge für Strom und Gas abschließen. Teilweise unverschuldet, weil ihr Versorger die Lieferung einstellt.

    © Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%