Dämpfer für Allianz-Tochter Anlegerflucht bei Pimco nimmt wieder zu

Der Versicherungskonzern Allianz muss bei seiner US-Fondstochter Pimco doch länger auf eine Trendwende warten. Im Juni liefen dem Flaggschiff des Unternehmens wieder zahlreiche Investoren weg.

Vor dem Firmensitz in Newport Beach: Pimco steht für Pacific Investment Management Company. Quelle: REUTERS

Der deutsche Versicherer Allianz muss bei seiner US-Fondstochter Pimco weiter auf eine Trendwende warten. Im Juni zogen Investoren unter dem Strich 3,0 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) aus Pimcos Flaggschiff „Total Return Fund“ ab, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit beschleunigt sich die seit 26 Monaten anhaltende Anlegerflucht aus dem einst weltgrößten Anleihe-Portfolio wieder.

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Im Mai hatte der Fonds nach kräftigen Abflüssen in den Vormonaten nur noch 2,7 Milliarden Dollar verloren. Das verwaltete Vermögen ist seit April 2013 von 293 auf zuletzt knapp 103 Milliarden Dollar gesunken. Der wichtigste Pimco-Fonds war bis Ende September 2014 vom als „Anleihekönig“ bekannten Bill Gross verwaltet worden. Er wechselte jedoch nach internen Streitereien im Management zum Wettbewerber Janus Capital.

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