Ergo-Chef Rieß "Aufarbeitung der Skandalreise nach Budapest ist abgeschlossen"

Exklusiv

Ergo-Chef Markus Rieß sieht sein Unternehmen gegen mögliche Skandale gut gewappnet. Vor fünf Jahren war bekannt geworden, dass die frühere Ergo-Tochter Hamburg-Mannheimer verdiente Vertreter zu Sex-Reisen nach Budapest eingeladen hatte. „Seit Bekanntwerden des Skandals 2011 hat Ergo sehr viel getan, damit so etwas nie mehr passiert, in Schulungen investiert, mehr Leute in der internen Revision, Kontrollen verschärft“, sagte Rieß der WirtschaftsWoche.

Markus Rieß. Quelle: dpa

Über Reisen als Leistungsanreiz, werde heute nicht mehr auf unteren Ebenen entschieden, so der Ergo-Chef und fügt hinzu: „Die interne Aufarbeitung der Skandalreise nach Budapest ist für uns aber abgeschlossen.“

Das Verfahren um den Skandal war eine  Woche vor dem geplanten Prozessbeginn eingestellt worden, nachdem sich die Angeklagten zur Zahlung einer Geldauflage bereit erklärten.

An Incentive-Reisen für erfolgreiche Mitarbeiter will Rieß festhalten. „Reisen sind grundsätzlich ein geeignetes Incentive, weil man dort sehr gute fachliche Gespräche führen kann und die Teilnehmer voneinander lernen“, sagt der Ergo-Chef. Es gehöre natürlich auch ein Feierteil dazu, aber solche Reisen fänden heute üblicherweise mit Partner statt, so Rieß.

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