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Gewinn gesteigert Allianz-Konkurrent Axa trotzt Katastrophen

Axa Quelle: REUTERS

Trotz kostspieliger Naturkatastrophen steigerte Axa den Nettogewinn 2017 um sieben Prozent. Vor allem vorteilhafte Rückversicherungsverträge trugen dazu bei, die Auswirkungen für den französischen Versicherungskonzern zu minimieren.

Der französische Versicherungsriese Axa hat die kostspieligen Naturkatastrophen des vergangenen Jahres gut weggesteckt. Der Allianz-Rivale gab am Donnerstag für 2017 einen Anstieg des Nettogewinns um sieben Prozent auf 6,21 Milliarden Euro bekannt und übertraf damit die Markterwartungen. Dem Management zufolge wurde Axa von den Katastrophen weniger hart getroffen als manche Konkurrenten. Dazu hätten unter anderem vorteilhafte Rückversicherungsverträge beigetragen. Außerdem profitierte das Unternehmen von einem starken Wachstum des Geschäfts mit Krankenversicherungen.

Die Allianz hatte für das vergangene Jahr einen Gewinnrückgang um zwei Prozent auf 6,8 Milliarden Euro ausgewiesen. Belastet wurde Europas Branchenprimus unter anderem durch die teuren Wirbelstürme in den USA und der Karibik im Herbst sowie durch Unwetter in Deutschland, bei denen der Konzern allerdings mit einer Rechnung von 1,1 Milliarden Euro im Branchenvergleich glimpflich davonkam.

Axa will im zweiten Quartal ihr Lebensversicherungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft in den USA an die New Yorker Börse bringen. Mit dem Erlös will der nach Börsenwert zweitgrößte europäische Versicherer seine Einkaufskasse aufbessern. Sollten sich keine Übernahmegelegenheiten ergeben, könnte das Geld auch in Aktienrückkäufe fließen, sagte Finanzchef Gerald Harlin. Dies und der überraschend hohe Dividendenvorschlag der Konzernführung kamen bei Anlegern gut an. Axa-Titel lagen 1,2 Prozent im Plus.

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