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Jahresbilanz Schäden durch Naturgefahren kosten Versicherer 2,7 Milliarden Euro

Das Sturmtief Friederike sorgte Anfang des Jahres für besonders hohe Schäden. Das schlägt sich nun auch in der Bilanz der Versicherer nieder. Quelle: dpa

Hagel, Sturm und Hochwasser haben den deutschen Versicherern in diesem Jahr besonders viel Geld gekostet. Allein der Wintersturm Friederike verursachte im Januar Schäden in Höhe von rund 900 Millionen Euro.

Die deutschen Versicherer haben im zu Ende gehenden Jahr deutlich mehr für die Folgen von Stürmen, Hagel und Hochwasser gezahlt als 2017. Insgesamt 2,7 Milliarden Euro zahlten sie für Schäden, die Naturgefahren an Privathäusern, Hausrat, Betrieben und Fabrikgebäuden anrichteten, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Bilanz des Branchenverbandes GDV hervorgeht. Ein Jahr zuvor waren es 700 Millionen Euro weniger. Die Schäden an Autos und anderen Fahrzeugen sind darin nicht enthalten. Am stärksten schlug dabei der Wintersturm „Friederike“ zu Buche, der im Januar allein 900 Millionen Euro Schaden verursachte und sich unter den stärksten Stürmen der vergangenen 20 Jahre an der vierten Stelle einreihte.

„2018 gehört zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre“, sagte GDV-Präsident Wolfgang Weiler. Insgesamt liegt die Naturgefahren-Schadenbilanz für 2018 allerdings nur leicht über dem 15-Jahres-Durchschnitt (2,6 Milliarden Euro), wie der GDV weiter mitteilte. Der Verband appellierte an Hausbesitzer, ihre Absicherung gegen Naturkatastrophen auszuweiten. Zwar seien 93 Prozent gegen Sturm und Hagel versichert, aber nur 41 Prozent auch gegen die Folgen starker Regenfälle und gegen Hochwasser.

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