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Ökonomen Kassenbeiträge werden steigen

Exklusiv

Die von der großen Koalition beschlossene Reform der Krankenkassenfinanzierung wird nicht zu einer Entlastung der Beitragszahler führen.

huGO-BildID: 34993366 ARCHIV - Muster der elektronischen Gesundheitskarte verschiedener Krankenkassen liegen am 03.09.2007 in Trier auf einem Tisch. Die zu Jahresbeginn eingeführte elektronische Gesundheitskarte verstößt nach einem Zeitungsbericht gemäß einem juristischen Gutachten gegen geltendes Recht. Foto: Harald Tittel dpa (zu dpa

Der ab 2015 mögliche Zusatzbeitrag der Kassen etwa dürfte nahezu flächendeckend erhoben werden. „Praktisch jede Kasse wird den Zusatzbeitrag verlangen“, sagte Gesundheitsökonom Boris Augurzky vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) der WirtschaftsWoche.

Die zehn größten Krankenkassen

Auch die Beitragssätze insgesamt gehen Experten zufolge nach oben. „Ich schätze, dass wir 2015 im Schnitt bei 15,4 Prozent landen“, sagt der Essener Gesundheitsökonom Jürgen Wasem dem Magazin. Danach dürfte der Kassenbeitrag im Schnitt jedes Jahr um 0,2 bis 0,3 Punkte hochgehen. Wasem: „2017 zur Bundestagswahl wären wir dann bei knapp unter 16 Prozent.“ Ähnliches erwartet Jens Baas, Chef der Techniker-Krankenkasse. 2015 werde der durchschnittliche Beitrag bei etwa 15,4 Prozent liegen, bis 2017 könnte die Krankenversicherung im Schnitt 15,7 Prozent kosten.

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