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Österreich-Tochter Ergo übernimmt Victoria-Volksbanken komplett

Rund 25 Prozent der Victoria-Volksbanken gehört noch nicht der Ergo-Gruppe, doch die restlichen Anteile kauft der Versicherer der österreichischen Bank ÖVAG ab. Über den Preis wurde zunächst nichts bekannt.

Das Logo der Versicherungsgruppe ERGO vor der Zentrale in Düsseldorf Quelle: dapd

MünchenDer Düsseldorfer Versicherer Ergo kauft die restlichen Anteile an seiner Tochter Victoria-Volksbanken. Das gut 25-prozentige Paket der österreichischen Bank ÖVAG werde übernommen, teilten beide Unternehmen am Dienstag in Wien mit. Damit gehört der Ergo die Tochter nun alleine. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Die ÖVAG, das Spitzeninstitut der österreichischen Volksbanken und die Nummer vier in der Alpenrepublik, kämpft mit hohen Verlusten und strukturiert sich wegen strengerer Kapitalvorschriften um. Deswegen sollen unter anderem Beteiligungen abgebaut werden.

Die Victoria-Volksbanken agiert neben Österreich noch in der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Kroatien. Ergo und die genossenschaftlichen Banken verlängerten zudem ihre Kooperation um weitere elf Jahre bis Ende 2022. Die Volksbanken bleiben damit der bevorzugte Vertriebspartner für Versicherungspolicen.

Unberührt von dem Deal bleibt die Ergo-Beteiligung an der ÖVAG. Die Düsseldorfer halten 9,4 Prozent der Anteile. „Das war kein Thema in den Verhandlungen“, sagte ein Ergo-Sprecher. Das Paket solle auf absehbare Zeit nicht abgestoßen werden.

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