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Rückversicherung Munich Re-Chef gibt sich nachdenklich

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Details zum Umbau der Tochter Ergo


Torsten Oletzky, Vorstandsvorsitzender der Ergo-Versicherungsgruppe. Die Munich Re-Tochter Ergo baut 1350 Stellen ab. Quelle: dpa

Schwierig entwickelt sich das Geschäft mit Lebensversicherungen der Munich-Re-Tochter Ergo. Man bewege sich in einem "unsicheren Umfeld", so Ergo-Chef Thorsten Oletzky. "Die Menschen sind vorsichtiger bei langfristigen Kapitalanlagen." Um 19,3 Prozent sanken die Beiträge in den ersten sechs Monaten, in Deutschland sogar um 20,8 Prozent.

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    Oletzky konkretisierte den Umbau des Erstversicherers Ergo. Das Unternehmen wird im laufenden Jahr eine Rückstellung für die Umstrukturierung bilden. Eine Zahl wollte Oletzky indes nicht nennen. In den Verhandlungen mit dem Betriebsrat gehe es nun um Instrumente wie Vorruhestand. Insgesamt sollen bei Ergo bis zu 1350 Stellen wegfallen. Insgesamt will der Versicherer 164 Millionen einsparen.

    Fujitsu streicht 400 Jobs
    Fujitsu Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu will einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland 400 bis 500 Arbeitsplätze abbauen. Eine endgültige Entscheidung solle nach Verhandlungen mit den Beschäftigten fallen, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei". Insgesamt beschäftigt der Konzern hierzulande 12.000 Menschen. Die Stellenstreichungen beträfen hauptsächlich Entwicklung und Informationstechnik. Bereits am Dienstag hatte der Konzern bekanntgegeben, in Großbritannien 1800 Jobs zu streichen. Das entspricht 18 Prozent der Belegschaft dort. Insidern zufolge könnte sich Fujitsu künftig auf IT-Dienstleistungen konzentrieren. Mit dem weltgrößten Computer-Hersteller Lenovo verhandelt das Unternehmen offenbar über einen Verkauf des PC-Geschäfts von Fujitsu. Quelle: REUTERS
    Lufthansa Technik Quelle: dpa
    DAK Gesundheit Quelle: dpa
    EnBWDer Energieversorger baut weiter Stellen ab: Die Energie Baden-Württemberg werde sich aus dem Strom- und Gasvertrieb an Großkunden der Industrie zurückziehen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Davon seien 400 Beschäftigte betroffen, denen ein Aufhebungsvertrag oder ein alternativer Arbeitsplatz im Konzern angeboten werde. Auch im Privatkundengeschäft, der Energieerzeugung und der Verwaltung steht demnach Stellenabbau bevor, der noch nicht beziffert wurde. In den vergangenen zwei Jahren waren bereits rund 1650 Stellen weggefallen. Quelle: dpa
    Intel Quelle: REUTERS
    Nokia Quelle: dpa
    Der IT-Konzern IBM plant in Deutschland offenbar einen massiven Stellenabbau Quelle: dpa

    Mit Blick auf die Verschärfung der Eurokrise mahnt von Bomhard zu Vorsicht. "Extreme Aussagen sind nicht hilfreich", hält der Munich-Re-Chef den Politikern vor, denn es gehe jetzt vor allem um Vertrauensbildung.

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