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Thailand Fluten kosten Swiss Re 600 Millionen Dollar

Die Überschwemmungen in Thailand kommen den Rückversicherer Swiss Re teuer zu stehen. Erste Schätzungen gehen vom mehr als einer halben Milliarde Dollar Schadenskosten aus. Es könnte aber noch deutlich mehr werden.

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Thailändische Anwohner paddeln auf einer überfluteten Straße. Quelle: AFP

Zürich Die schweren Überschwemmungen in Thailand schlagen beim Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re nach ersten Schätzungen mit 600 Millionen Dollar Schadenkosten zu Buche. Die Schätzung sei angesichts der nach wie vor hohen Wasserstände in einigen Landesteilen mit beträchtlicher Unsicherheit behaftet, teilte der nach Münchener Rück zweitgrößte Rückversicherer der Welt am Dienstag mit.

Insgesamt dürfte sich der versicherte Schaden auf acht bis elf Milliarden Dollar belaufen, erklärte Swiss Re weiter. Bisher gingen Experten von bis zu zehn Milliarden Dollar Schadenlast für die Branche aus. Von den schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren waren im Oktober der Norden Thailands, die Landesmitte und die Hauptstadt Bangkok betroffen.

Teuer werden für die Versicherer vor allem Betriebsausfälle und unterbrochene Lieferketten: Das Land spielt eine wichtige Rolle in der globalen Wirtschaft, vor allem in der Auto- und Elektronikindustrie und für japanische Konzerne. Dagegen sind nur rund ein Prozent der privaten Haushalte gegen Überschwemmungen versichert.

Von Branchenprimus Münchener Rück und der Hannover Rück gibt es noch keine Schadenschätzungen. Beide Konzerne gehen in Thailand von Großschäden aus.

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