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Volkswagen Die wunden Punkte in VWs Angriff auf Toyota

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Hürde Nummer 7: Indien

VW braucht Suzuki, um im Zukunftsmarkt Indien zu wachsen. Deshalb will VW seinen Anteil von knapp 20 Prozent an dem japanischen Unternehmen Suzuki, das in Indien stark ist, erhöhen. Doch der 81-jährige Firmenpatriarch Osamu Suzuki will keine Macht aus der Hand geben. Als Mittler hat Volkswagen den früheren Opel-Chef Hans Demant angeworben. Der 60-Jährige soll die Zusammenarbeit mit den als empfindlich geltenden Japanern behutsam vertiefen.

Hürde Nummer 8: China

Wichtigster Markt für Volkswagen ist China, wo der deutsche Konzern mit zwei Partnern zusammenarbeitet. An einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem größten chinesischen Autobauer SAIC ist VW zur Hälfte beteiligt, an einem weiteren mit FAW (First Automobile Works) halten die Wolfsburger 40 Prozent der Anteile. Doch der Markt ist alles andere als seine sichere Bank. Sollte sich das Wirtschaftswachstum abkühlen oder Unruhen wie im arabischen Raum das Land erschüttern, könnte das wichtigste Standbein von VW gefährdet sein. Auch steigt in China mit wachsendem wirtschaftlichem Erfolg das Selbstbewusstsein. „Es gibt Tendenzen, dass sich die VW-Partner verselbständigen wollen“, sagt Frank Schwope, Autoanalyst der NordLB. Die chinesische Staatsführung will, dass die Chinesen verstärkt Autos heimischer Marken fahren. VW gibt dem Druck offenbar nach, indem der Konzern in China eine neue, lokale Marke einführt. China könnte aber auch für Volkswagen in anderen Märkten gefährlich werden: Experten erwarten in den kommenden Jahren eine Expansion chinesischer Autobauer nach Europa.

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