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World Coffee Shop: Wie es weiterging

Roman Koidl (34) gehörte 1997 zu den Pionieren einer neuen Kaffeehauskultur in Deutschland.

Der Erfinder der Gastronomiekette World Coffee Shop setzte als Erster den muffigen Oma-Cafés in Deutschland ein Stehcafé-Konzept entgegen, das vor allem jungen Leuten Lust auf Kaffee machen sollte. Statt sich auf klassischen Filterkaffee zu beschränken, bietet Koidl seinen Kunden nach amerikanischer Manier an, Kaffee auf 192 verschiedene Arten zu genießen. Seine ehrgeizigen Pläne, in 40 deutschen Städten World Coffee Shops einzuführen, haben sich nur teilweise erfüllt. Statt mit Franchisepartnern baute der Exunternehmensberater bis Herbst 2001 mit eigenem Engagement 21 Shops auf. Seit 1999 betreibt er sogar eine eigene Kaffeerösterei in Hannover. Sein größter Erfolg aber war der Kauf der traditionsreichen, aber insolventen Konfiseriekette Most im April 2001. "Most ist ein Juwel", schwärmt Koidl, der die erstklassig gelegenen Geschäfte in World Coffee Shops verwandeln, zum größten Teil aber in neuem Styling unter dem Namen Most weiterführen will. Koidl besitzt heute 120 Ladenlokale, beschäftigt 800 Mitarbeiter - davon 500 Festangestellte und peilt 36 Millionen Euro Umsatz für das Jahr 2001 an. "Kaffee kann man auf 192 verschiedene Arten genießen" www.koidl.de

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