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Unternehmensführung Nissan will mehr externe Verwaltungsratsmitglieder

Nach der Festnahme von Carlos Ghosn werfen Kritiker Nissan Mängel bei der Überwachung der Führungsebene vor. Das Unternehmen will darauf reagieren.

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Tokio Der japanische Autobauer Nissan Motor will einem Insider zufolge nach der Festnahme von Ex-Chef Carlos Ghosn wegen eines Finanzskandals die Zahl der externen Verwaltungsratsmitglieder erhöhen. Im Rahmen seiner Bemühungen um eine bessere Unternehmensführung wolle Nissan zudem ein Gremium einsetzen, das die Vergütung von Top-Managern kontrollieren solle, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag.

Nissan habe noch nicht entschieden, wie viele externe Verwaltungsratsmitglieder hinzukommen sollten. Derzeit gibt es bei Nissan drei. Kritiker werfen Nissan Mängel bei der Überwachung der Führungsebene vor.

Die Strafverfolger in Tokio beschuldigen Ghosn, jahrelang sein Einkommen nicht vollständig angegeben zu haben. Der bekannte Automanager könnte bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre ins Gefängnis gehen. Nissan setzte den 64-Jährigen nach Bekanntwerden der Vorwürfe ab.

Ghosn sitzt seit dem 19. November in Untersuchungshaft. Er hat bislang über seine Anwälte keine Stellungnahme abgegeben. Japanische Medien berichteten jedoch, er habe die Vorwürfe zurückgewiesen.

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