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US-Bank Goldman Sachs rechnet nicht mehr mit Einigung im Zollstreit vor Präsidentschaftswahl 2020

Das Geldhaus erwartet, dass die neuen US-Sonderzölle auf chinesische Waren wie angekündigt ab kommendem Monat in Kraft treten. Eine schnelle Einigung ist somit vorerst nicht in Sicht.

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Goldman senkte seine Prognose für das US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal um 20 Basispunkte auf 1,8 Prozent. Quelle: Reuters

New York Die US-Bank Goldman Sachs geht nicht mehr davon aus, dass die USA und China ihren Handelskonflikt vor den US-Präsidentschaftswahlen im November 2020 beenden. Das Geldhaus erwarte, dass die neuen Sonderzölle auf chinesische Waren wie angekündigt ab kommendem Monat in Kraft treten sollten, hieß es in einer Mitteilung der Bank an ihre Kunden. Die Ängste, dass der Zollstreit zu einer Rezession führe, nähmen zu.

Zudem senkte Goldman seine Prognose für das US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal um 20 Basispunkte auf 1,8 Prozent. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang August mitgeteilt, ab 1. September Sonderzölle auch auf bisher davon verschonte chinesische Waren im Volumen von 300 Milliarden Dollar verhängen zu wollen. Darüber hinaus stuften die USA die Volksrepublik erstmals seit 25 Jahren wieder als Währungsmanipulator ein. China setzte fast parallel den Kauf von US-Agrarprodukten aus.

Mehr: Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den USA und China wackelt. Ein baldiges Abkommen rückt damit in weite Ferne – und damit auch Geschäfte mit Huawei.

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