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US-Banken Morgan Stanley bekommt Marktturbulenzen im Anleihehandel zu spüren

Die US-Investmentbank kann sich im letzten Jahresquartal 2018 dem allgemeinen Abwärtstrend der Branche nicht entziehen. Die Erlöse im Anleihehandel sinken deutlich.

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US-Banken: Morgan Stanley spürt Marktturbulenzen im Anleihehandel Quelle: Reuters

New York Wie bereits andere große US-Banken hat auch Morgan Stanley im vierten Quartal des vergangenen Jahres unter den Finanzmarktturbulenzen gelitten. Extrem volatile Märkte hatten im Dezember 2018 viele Kunden verschreckt.

Das Institut teilte mit, dass die Erlöse im Handel mit Anleihen binnen Jahresfrist von 808 auf 564 Millionen Dollar zurückgingen. Die Einnahmen aus dem Aktienhandel lagen mit rund 1,9 Milliarden Dollar in etwa auf Vorjahresniveau.

Am Mittwoch hatte Wettbewerber Goldman Sachs ebenfalls Schwächen im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren melden müssen. Die Umsätze brachen um 18 Prozent auf 822 Millionen ein. Es war das schlechteste Ergebnis seit der Finanzkrise. Die Erlöse im Aktienhandel legten dagegen um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar zu. Die Umsätze aus der Beratung für Fusionen und Übernahmen stiegen von Oktober bis Dezember um 56 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar – das höchste Niveau seit über zehn Jahren.

Anfang der Woche meldeten JP Morgan Chase und Citigroup ebenfalls einen Einbruch bei den Handelsumsätzen. Auch bei der Bank of America, die ebenfalls am Mittwoch Quartalszahlen vorlegte, bestätigte sich der Trend.

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