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US-Banken Sechsstelliges Einstiegsgehalt: Morgan Stanley will Juniorbanker besser bezahlen

Die Investmentbank reagiert auf Beschwerden jüngerer Mitarbeiter. Die profitieren vom zunehmenden Wettbewerb um junge Talente – auch in Europa.

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Junge Bankmanager beklagen sich über hohe Arbeitsbelastung und zu geringe Gehälter. Quelle: Reuters

Nach Beschwerden zahlreicher junger Banker über zu schlechte Bezahlung heben immer mehr Finanzinstitute die Fixgehälter an. Morgan Stanley will seinen Junior-Investmentbankern im ersten und zweiten Jahr einem Insider zufolge künftig jährlich 15.000 Dollar mehr bezahlen.

Sie erhielten damit in ihrem ersten Berufsjahr ein Grundgehalt von mindestens 100.000 Dollar und im zweiten Jahr 105.000 Dollar. Die Gehaltserhöhungen seien intern am Mittwoch angekündigt worden und sollten ab Anfang August gelten, berichtete das Wirtschaftsmagazin Business Insider.

Juniorbanker der Investmentbank Goldman Sachs hatten sich in einer internen Umfrage im Frühjahr bitterlich über lange Arbeitszeiten mit teilweise 100 Wochenstunden, unrealistische Deadlines für Aufgaben und eine zu schlechte Bezahlung beschwert und drohten mit Kündigung. Goldman-Sachs-Chef David Solomon versprach Besserungen und mehr Personal, um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Zudem löste die Aktion in der ganzen Branche den Trend aus, Junior-Bankern mehr zu bezahlen.

Die größten Banken der Welt stehen im Wettbewerb um junge Talente und versuchen, diese mit vergleichsweise hohen Gehältern und Bonuszahlungen an sich zu binden. Auch die Deutsche Bank und die Schweizer Bank UBS hatten Gehaltserhöhungen für manche Junior-Investmentbanker angekündigt. 

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