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US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle steigt bei spanischen Ölkonzern Cepsa ein

Finanzinvestor Carlyle übernimmt einem Bericht zufolge Cepsa-Anteile eines Staatsfonds aus Abu Dhabi. Die Beteiligungsfirma erhält zwei Sitze im Direktorium.

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Das Symbolbild aus dem Jahr 2011 zeigt eine Cepsa-Tankstation in Cuevas del Becerro in Südspanien. Quelle: Reuters

Die US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle steigt einem Medienbericht zufolge beim spanischen Ölkonzern Cepsa ein. Der Finanzinvestor werde 30 Prozent an den Spaniern vom Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi übernehmen, berichtet die „Financial Times“ am Sonntag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Der Preis für den Anteil betrage 3,6 Milliarden Dollar einschließlich Schulden. Carlyle erhalte zwei Sitze im Cepsa-Direktorium. Zudem habe die Beteiligungsgesellschaft die Option, bis zu 40 Prozent an Cepsa zu erwerben. Bei Carlyle, Cepsa und Mubadala war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erhalten.

Cepsa hatte im Oktober 2018 wegen der Kurseinbrüche an den Aktienmärkten seinen milliardenschweren Börsengang abgesagt. Der Staatsfonds Mubadala, dem Cepsa seit Jahrzehnten gehört, hatte durch den Verkauf eines 25-prozentigen Anteils an dem Ölkonzern rund zwei Milliarden Euro einnehmen wollen. Es wäre der größte Börsengang eines Ölkonzerns seit 2008 gewesen.

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