US-Finanzministerin Yellen: Rezession in den USA ist unwahrscheinlich

Starke Verbraucherausgaben und solide Investitionen würden die Gefahr einer Rezession in den USA mindern. Finanzministerin Yellen gibt sich optimistisch.

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US-Finanzministerin Janet Yellen Quelle: Reuters

Die amerikanische Finanzministerin Janet Yellen hält eine Rezession in den USA für unwahrscheinlich. „Ich denke nicht, dass wir eine Rezession haben werden. Die Verbraucherausgaben sind sehr stark. Die Investitionsausgaben sind solide. Ich erwarte, dass sich das Wachstum verlangsamt“, sagte sie am Donnerstag bei einer Veranstaltung. Es gebe keine Hinweise darauf, dass sich eine Rezession anbahne. Die Benzinpreise dürften in der nächsten Zeit jedoch nicht sinken.

Die US-Wirtschaft war im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 1,5 Prozent geschrumpft. Die Notenbank Fed hat angesichts einer Inflationsrate von zuletzt 8,3 Prozent Anfang Mai den größten Zinsschritt seit 22 Jahren unternommen und den Leitzins um einen halben Punkt auf die neue Spanne von 0,75 bis 1,0 Prozent angehoben.

Fed-Präsident Jerome Powell hat für die Sitzungen im Juni und Juli jeweils Erhöhungen im selben Umfang signalisiert. Er will dabei im Kampf gegen die ausufernde Inflation auch in Kauf nehmen, dass das Wachstum durch die geldpolitischen Straffungsschritte gedämpft wird.

Mehr: Mit einem gigantischen Hilfspaket soll die Regierung die Inflation angeheizt haben, schimpfen Republikaner. Finanzministerin Yellen hält dagegen – hat aber kaum Handlungsspielraum.

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