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US-Geldpolitik Erste Akzente von neuem Fed-Chef Powell erwartet

Erste Fragen zum geldpolitischen Kurs des neuen Notenbank-Chefs könnten am Dienstag beantwortet werden. Jerome Powell spricht im Kongress.

Frankfurt
Der neue US-Notenbank-Chef Jerome Powell dürfte heute erste Akzente zum Kurs der Federal Reserve unter seiner Führung setzen. Die Investoren erhoffen sich bei der Anhörung im Kongress vor allem Hinweise darauf, ob er die Politik der behutsamen Zinsanhebungen seiner Vorgängerin Janet Yellen fortsetzen will. Powell ist erst seit Anfang des Monats im Amt. Derzeit rechnen die meisten Volkswirte damit, dass die Dollar-Wächter dieses Jahr angesichts des anhaltenden Wirtschaftsaufschwungs drei mal den Leitzins erhöhen werden. Aktuell liegt er in einer Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent.

Die Anhörung von Powell im Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses ist für 16.00 Uhr MEZ anberaumt. In ihrem bereits am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht für den Kongress, zeichnet die Fed das Bild einer dynamischen Wirtschaft, die nur wenigen Gefahren ausgesetzt sei. Ein stetiger Zuwachs an Jobs, ein steigender Wohlstand der Haushalte sowie eine günstige Stimmung unter den Verbrauchern unterstütze das Wachstum. Die Anfälligkeiten des US-Finanzsystems blieben moderat. Aus Sicht der Fed sind zudem die amerikanischen Banken aufgrund dickerer Kapitalpolster inzwischen besser vor Schwierigkeiten geschützt.

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