US-Großbank JP Morgan erhöht Gewinnziel

Höhere Zinsen und niedrigere Steuern verschaffen JP Morgan rosige Zukunftsaussichten: Die Bank hat ihr Jahresgewinnziel deutlich erhöht.

Die US-Großbank JP Morgan profitiert insbesondere von der größten Steuerreform in den USA seit 30 Jahren. Quelle: Reuters

New York
Die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump und die steigenden Zinsen in den USA stimmen die Großbank JP Morgan zuversichtlich. Der Jahresgewinn vor Steuern könne binnen drei Jahren um bis zu 17,5 Prozent auf 47 Milliarden Dollar zulegen, teilte die größte US-Bank am Dienstag anlässlich eines Investorentages mit.

Das Ziel für die Eigenkapitalrendite (ROTCE) erhöhte das Institut auf 17 Prozent von 15 Prozent. Zuletzt lag die bereinigte Rendite bei 13 Prozent, JP Morgan war damit bereits 2017 die profitabelste US-Großbank.

JP Morgan profitiert insbesondere von der größten Steuerreform in den USA seit 30 Jahren, wodurch die Körperschaftssteuer auf 21 Prozent von 35 Prozent sinkt. Zudem steigen die Zinsen in den USA, die Notenbank Fed dürfte nach Einschätzung von Experten auch unter dem neuen Fed-Chef Jerome Powell an ihrem Kurs der behutsamen Zinsanhebungen festhalten. Das treibt den Zinsüberschuss der Banken.

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