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US-Investor Großaktionär KKR erhält drei Sitze im Springer-Aufsichtsrat

Alexander Karp, Chef der US-Softwarefirma Palantir, verlässt dafür nach zwei Jahren den Aufsichtsrat – bekommt aber einen anderen wichtigen Posten.

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Großaktionär KKR erhält drei Sitze im Springer-Aufsichtsrat Quelle: dpa

Der neue US-Investor und größte Aktionär KKR zieht erwartungsgemäß mit drei Top-Managern in den Aufsichtsrat des Berliner Medienkonzerns ein. Johannes Huth, der KKR-Chef in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten, sowie die Führungskräfte Philipp Freise und Franziska Kayser seien zu Mitgliedern im neunköpfigen Aufsichtsrat bestellt worden, teilte Springer mit.

Der Chef der US-Softwarefirma Palantir, Alexander Karp, verlässt nach knapp zwei Jahren den Aufsichtsrat, wird dafür aber Mitglied im wichtigen Aktionärsausschuss. Das gilt als Aufwertung des 52-Jährigen, da in diesem Gremium KKR-Vertreter, Springer-Chef Mathias Döpfner und Verlegerwitwe Friede Springer wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens treffen dürften.

KKR hatte sich nach eigenen Angaben insgesamt 44,28 Prozent an dem traditionsreichen Medienunternehmen gesichert. Die Amerikaner sind mit rund 2,9 Milliarden Euro bei Springer eingestiegen und damit auf Anhieb größter Aktionär geworden.

Der Investor soll helfen, langfristiges Wachstum zu finanzieren. Bald könnte der Herausgeber von „Bild“ und „Welt“ von der Börse genommen werden. Die Berliner flogen bereits im August aus dem Aktienindex MDax.

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