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US-Notenbank Fed-Chef Powell plädiert für „geduldiges" Vorgehen in der Zinspolitik

Die US-Notenbank bleibt sich treu und sieht weiteren Zinsanhebungen geduldig entgegen. Manche Investoren rechnen erst 2020 wieder mit einer Erhöhung.

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Es gebe widersprüchliche Signale zur Konjunktur, und das Wachstum werde etwas geringer ausfallen als 2018, prognostiziert der Fed-Chef. Quelle: Bloomberg

Washington US-Notenbankchef Jerome Powell traut der US-Wirtschaft trotz zuletzt schwächerer Konjunkturdaten in diesem Jahr ein solides Wachstum zu. Dennoch werde die Notenbank bei ihren Entscheidungen zu weiteren Zinsanhebungen „geduldig" agieren, sagte Powell am Dienstag bei seiner halbjährlichen Anhörung im Bankenausschuss des US-Senats laut Redetext. Es gebe widersprüchliche Signale zur Konjunktur. Das Wachstum werde etwas geringer ausfallen als 2018.

Die Fed hatte Ende Januar angekündigt, es nach einer Serie von Zinserhöhungen erst einmal ruhiger angehen zu lassen. Sie beließ ihren Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld in der Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Manche Investoren gehen davon aus, dass sie nun womöglich das ganze Jahr stillhalten wird. Im Dezember hatte die Fed noch zwei Anhebungen für 2019 angepeilt. Die Währungshüter haben darüber hinaus signalisiert, den Abbau ihrer in der Wirtschaftskrise massiv aufgeblähten Bilanz in diesem Jahr zu stoppen.

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