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US-Notenbank Fed-Studie: Handelsunsicherheit kostet globale Wirtschaft 850 Milliarden Dollar

Die Verunsicherung infolge der Eskalation der Zollstreitigkeiten dürfte das Wachstum des weltweiten BIPs um einen Prozentpunkt kappen. Das geht aus einer Studie der US-Notenbank hervor.

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Die Fed-Experten taxierten die weltweite Wirtschaftsleistung auf 85 Billionen Dollar. Quelle: dpa

Die von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelsunsicherheiten werden einer Studie der US-Notenbank Fed zufolge die Welt 850 Milliarden Dollar an Wirtschaftskraft kosten. Die Verunsicherung infolge der Eskalation der Zollstreitigkeiten dürfte das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um einen Prozentpunkt kappen, wie aus dem Bericht der Zentralbank hervorgeht.

Die Fed-Experten taxierten die weltweite Wirtschaftsleistung auf 85 Billionen Dollar. Die Schätzungen seien allerdings ungewiss. Trump verfolgt eine protektionistische Politik. Seit Monaten überziehen sich insbesondere die USA und China mit Zöllen und Gegenzöllen.

Trump attackierte zuletzt regelmäßig Fed-Chef Jerome Powell und forderte weitreichende Zinssenkungen, um die Konjunktur anzuschieben. Powell hingegen betonte, die Unsicherheit infolge der US-Handelsstreitigkeiten mit anderen führenden Wirtschaftsmächten stellten die Notenbank vor eine beispiellose Herausforderung.

Mehr: Die US-Notenbank stellt vor ihrem Zinsentscheid am 18. September ein mäßiges Wirtschaftswachstum fest. Unternehmen sind aber optimistisch.

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