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US-Notenbank Fed-Vize Quarles verspricht Banken mehr Transparenz bei Stresstests

Banken sollen nach Quarles' Aussagen mehr Informationen bei den jährlichen Überprüfungen erhalten. Zudem soll ein „Stress-Kapitalpuffer“ geschaffen werden.

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Der 61-jährige ist seit Oktober 2017 Vizechef der US-Notenbank Fed. Quelle: Reuters

Boston Fed-Vizechef Randal Quarles hat mehr Transparenz bei den kommenden Stresstests für Banken versprochen. Die Geldhäuser sollten mehr Informationen mit Blick auf die jährlichen Überprüfungen erhalten, sagte Quarles am Dienstag. Dazu zählten die Auswahl der Modelle und Szenarien, die bei den Belastungsproben zum Einsatz kämen. Zudem will der Fed-Bankenaufseher einen Plan voranbringen, der die Schaffung eines einfacheren Kapitalpuffers vorsehe. Der sogenannte „Stress-Kapitalpuffer“ solle die Zahl der Kapitalanforderungen für die Branche verringern.

Die Stresstests wurden 2009 eingeführt und sollen sicherstellen, dass sich eine schwere Finanzkrise wie nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers nicht wiederholt. Bei den Stresstests geht es für die Banken um viel Geld. Von ihnen hängen unter anderem die Höhe von Dividendenzahlungen, Aktienrückkaufprogramme, Zukäufe und andere Investments ab.

Mehr: Die Schweizer Bank Credit Suisse muss beim US-Stresstest nachsitzen. Auswirkungen auf die Ausschüttungen hat das aber nicht.

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