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US-Notenbank Fed will Abbau von aufgeblähter Bilanz beenden

Die US-Notenbank ist noch unsicher, welchen geldpolitischen Kurs sie einschlagen soll. Eines zeigen die Protokolle der jüngsten Sitzung aber sicher: Der Bilanzabbau soll beendet werden.

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Es herrschen Unsicherheiten über den Zinskurs. Quelle: dpa

Washington Die US-Notenbank Fed hat ihre Ende Januar signalisierte vorsichtigere Haltung unterstrichen. Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll zur jüngsten Zinssitzung hervorgeht, sind sich viele ranghohe Notenbanker derzeit unsicher über den geldpolitischen Kurs in diesem Jahr. Viele Fed-Mitglieder seien sich noch nicht im Klaren darüber, welcher Zinskurs in diesem Jahr angebracht sei, heißt es in der Mitschrift.

Deutlich sicherer sind sich die Zentralbanker dagegen mit Blick auf den Abbau ihrer durch Krisenmaßnahmen auf gut vier Billionen US-Dollar aufgeblähten Bilanz. Fast alle Teilnehmer plädierten dafür, den im Herbst 2017 begonnen Abbau der Bilanzsumme noch in diesem Jahr zu beenden. Die Ankündigung eines Plans, wie dabei vorzugehen sei, sollte nicht allzu lange auf sich warten lassen, heißt es in dem Protokoll.

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