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US-Notenbank Goldman Sachs rechnet mit Fed-Zinssenkung auf Rekordtief

Wegen der Auswirkungen des Coronavirus rechnen die Ökonomen von Goldman Sachs damit, dass die Fed die Zinsen in den Bereich von 0 bis 0,25 senken wird.

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Erst vergangene Woche hatte die Federal Reserve den Leitzins gesenkt. Quelle: Reuters

Die Ökonomen von Goldman Sachs Group Inc. gehen davon aus, dass die Federal Reserve die Zinsen wieder auf das Rekordtief von 2016 zurückführen wird, da die US-Wirtschaft aufgrund des Coronavirus stagniert.

Die Fed wird den Leitzins um jeweils 50 Basispunkte senken, wenn die geldpolitischen Entscheidungsträger am 17. und 18. März und erneut am 28. und 29. April tagen, schrieb Jan Hatzius, Chefökonom von Goldman Sachs, in einem Bericht an die Kunden am Montag.

Derartige Reduzierungen würden sich an den Fed-Zinsschnitt in der vergangenen Woche, die erste außerplanmäßige Leitzinssenkung seit 2008, anschließen. Sie würden letztendlich den Leitzins der USA in den Bereich von 0% bis 0,25% drücken, der zuletzt im Jahr 2016 verzeichnet wurde.

Noch Ende Februar hatte Goldman Sachs prognostiziert, dass die Fed in diesem Jahr die Zinsen unverändert lassen würde. Dann wurden die Erwartungen auf Zinsschritte im März und im April um jeweils 25 Basispunkte angepasst. Und am Montag nun das Volumen der Senkungen verdoppelt.

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