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US-Notenbank Trumps Wunschkandidat Moore zieht Bewerbung bei Fed zurück

Stephen Moore war nach sexistischen Äußerungen aus der Vergangenheit unter Druck geraten. Trump verkündet Moores Rückzug – und lobt den US-Ökonom.

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Trump hatte Moore für den Posten bei der US-Notenbank favorisiert. Quelle: dpa

Washington Der wegen sexistischer Äußerungen in die Kritik geratene Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump für einen Direktorenposten der US-Notenbank zieht sich zurück. „Steve Moore, ein großartiger wachstumsorientierter Wirtschaftswissenschaftler und ein wirklich feiner Mensch, hat sich entschlossen an dem Fed-Verfahren nicht teilzunehmen“, twitterte Trump am Donnerstag.

Er hatte den 59-jährigen Moore im März vorgeschlagen, aber noch nicht formell nominiert. Anschließend war eine Debatte über die Eignung Moores entbrannt. Auch Trumps Wunschkandidat für den zweiten vakanten Direktorenposten im siebenköpfigen Führungsgremium der Fed hatte zurückgezogen.

Trump hatte seinen Vertrauten und Wahlkampf-Spendensammler Herman Cain favorisiert. Die Nominierung eines persönlichen Freunds des Präsidenten für die Fed-Führungsriege wäre brisant gewesen, auch weil Trump in einer für sein Amt ungewöhnlichen Art und Weise offen und massiv die Zinspolitik der politisch unabhängigen Notenbank wiederholt kritisiert hat.

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