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US-Sanktionen Credit Suisse hält an Russland-Geschäft fest

Die Credit Suisse hat den Verwendungszweck von Milliarden an russischen Kundengeldern eingeschränkt. Dennoch will das Geldhaus weiterhin in Russland Geschäfte machen.

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Die Reaktion der Credit Suisse auf die US-Sanktionen gegen Russland unterstreicht die Furcht vieler Institute vor Vergeltungsmaßnahmen Washingtons. Quelle: dpa

London Die Credit Suisse bleibt auch nach den US-Sanktionen gegen Russland in dem Land tätig. „Wir bleiben sehr engagiert in Russland und beobachten die Entwicklung weiterhin“, sagte eine Sprecherin des Instituts am Donnerstag. Die Einschränkung des Verwendungszwecks von Milliarden an Kundengeldern prominenter Russen stellen nach Ansicht der Bank kein Einfrieren von Vermögenswerten dar.

„Credit Suisse hat gewisse betroffene Vermögenswerte als Vermögen unter Obhut klassifiziert statt als Vermögen zur Verwaltung“, erklärte die Sprecherin. Ein Verlust entstehe der Bank durch die Maßnahme nicht. Im zweiten Quartal ging es dabei um rund fünf Milliarden Franken. Vor den Sanktionen hatten etwa der Oligarch Viktor Vekselberg zu den Kunden der Bank gehört. Die Reaktion des Managements unterstreicht die Furcht vieler Institute vor Vergeltungsmaßnahmen Washingtons.

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