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US-Währungshüter Trump-Kandidat Moore würde Fed-Haltung kaum ändern

Trump erhofft sich durch Stephen Moore einen Richtungswechsel der US-Notenbank. US-Währungshüter Bullard steht dem kritisch gegenüber.

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„Keine einzelne Stimme wird in so einem Umfeld dominant sein.“ Quelle: Reuters

Milwaukee Der US-Währungshüter James Bullard geht nicht davon aus, dass sich mit einem Einzug von Präsident Donald Trumps Wunschkandidaten Stephen Moore ins Fed-Direktorium etwas grundsätzlich an der Haltung der Notenbank ändern würde. Die Spitze der Fed setze sich aus 19 Mitgliedern zusammen, sagte Bullard am Donnerstag. „Keine einzelne Stimme wird in so einem Umfeld dominant sein.“

Trump hat erklärt, dass er Moore für einen der vakanten Direktorenposten nominieren wolle. Moore hat sich wie Trump als vehementer Kritiker der Notenbank hervorgetan und Fed-Chef Jerome Powell vorgeworfen, die Wirtschaft zu „ruinieren“ und ihm den Rücktritt nahegelegt.

In einem Zeitungsinterview plädierte er diese Woche für umgehende Zinssenkungen. Damit stellte er sich gegen die gesamte Führungsriege der Fed. Der Senat muss der Personalie zustimmen.

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