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Verbraucherpreise in Deutschland Inflation zieht um 1,8 Prozent an

Die Inflation in Deutschland ist gestiegen Die Verbraucherpreise lagen im August im Schnitt 1,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilt das Statistische Bundesamt auf Basis einer ersten Schätzung mit.

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Steigende Verbraucherpreise in Deutschland. Quelle: dpa

Berlin Der Inflationsdruck in Deutschland hat im August leicht zugenommen. Die Verbraucherpreise stiegen im Schnitt um 1,8 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Dies war der stärkste Anstieg seit April. Zu den Preistreibern gehörten erneut Nahrungsmittel, die sich um 3,0 Prozent verteuerten. Die Energiepreise zogen binnen Jahresfrist um 2,3 Prozent an. Die Wohnungsmieten erhöhten sich um 1,7 Prozent.

Im Juli lag die deutsche Teuerungsrate noch bei 1,7 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für August ein leichtes Anziehen der Inflation vorhergesagt. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den Euro-Raum eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an und ist damit hierzulande nahe dem Ziel. Im gesamten Währungsraum war die Rate im Juli mit 1,3 Prozent weit niedriger.

Auch die für Donnerstag anstehenden Daten für August dürften laut Expertenschätzung nur einen Preisanstieg von 1,4 Prozent ergeben.

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