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Verbraucherpreise Inflation im Euro-Raum steigt über EZB-Zielmarke

Im Juni verteuerten sich die Verbraucherpreise in der Euro-Zone um 2,0 Prozent – und liegen damit über dem EZB-Ziel. Preistreiber ist die Energie.

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Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone haben sich in Juni um 2,0 Prozent verteuert. Quelle: Reuters

Berlin/Brüssel Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone sind erstmals seit mehr als einem Jahr über die Wunschmarke der EZB von knapp unter zwei Prozent gestiegen. Die Teuerungsrate kletterte in den 19 Ländern der Währungsunion im Juni auf 2,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte und damit eine vorläufige Schätzung bestätigte. Im Mai waren die Preise nur um 1,9 Prozent gestiegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht mittelfristig Werte von knapp zwei Prozent als ideal für die Wirtschaft. Sie beschloss angesichts der anziehenden Inflation zuletzt einen Schritt hin zu einer weniger lockeren Geldpolitik und plant das Ende ihrer billionenschweren Anleihenkäufe noch in diesem Jahr.

Preistreiber im Juni war erneut Energie. Sie verteuerte sich für Verbraucher binnen Jahresfrist um acht Prozent. Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak zogen um 2,7 Prozent an und damit etwas stärker als zuletzt. Dienstleistungen verteuerten sich mit 1,3 Prozent unterdurchschnittlich.

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