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Verbraucherpreise Inflation in der Euro-Zone fällt auf Dreijahrestief

Die Inflation in der Euro-Zone entfernt sich immer mehr von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Sie liegt lediglich bei 0,7 Prozent.

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Lebensmittel schwanken im Preis oft stärker als andere Güter. Quelle: dpa

Die Teuerung im Euro-Raum hat sich im Oktober weiter abgeschwächt. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die niedrigste Rate seit November 2016, also seit knapp drei Jahren. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Daten.

Die Inflation ohne Güter wie Energie oder Lebensmittel, die im Preis oft etwas stärker schwanken, stieg dagegen leicht. Sie erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent. Merklich teurer als ein Jahr zuvor waren Lebensmittel und Dienstleistungen, die sich um je 1,5 Prozent verteuerten. Dagegen war Energie im Schnitt 3,1 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Der Preisanstieg von Industriegütern lag leicht über Stagnation.

Die schwache Inflation hat die Europäische Zentralbank (EZB) bereits im September zu einer Lockerung ihrer bereits sehr expansiven Geldpolitik veranlasst. Neben der Teuerung soll damit auch das schwächelnde Wirtschaftswachstum angeschoben werden. Kritiker bezweifeln, dass die zusätzliche Lockerung nennenswerte Wirkung entfacht.

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