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Verbraucherpreise Inflation in Deutschland ebbt leicht ab

Wegen des Rückgangs der Energiepreise ist die Inflationsrate im Oktober um 1,6 Prozent gesunken. Weil der Preisdruck niedrig bleibt, liegt Deutschland immer noch hinter der von der EU geforderten Konjunkturrate zurück.

Während die Preise für Waren und Dienstleistungen im vergangenen Monat insgesamt gesunken sind, sind Nahrungsmittel die kräftigsten Preistreiber geblieben. 4,3 Prozent mehr müssen Verbraucher zahlen. Quelle: dpa

BerlinDie Inflationsrate in Deutschland ist im Oktober gesunken. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt nur noch 1,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Juni. Im August und September lag die Teuerungsrate noch bei jeweils 1,8 Prozent.

Verantwortlich für den Rückgang sind vor allem die Energiepreise. Sie erhöhten sich mit 1,2 Prozent weniger als halb so stark wie im Vormonat. Preistreiber hingegen waren erneut Nahrungsmittel: Für sie mussten Verbraucher 4,3 Prozent mehr bezahlen als im Oktober 2016 - das ist der kräftigste Anstieg seit acht Monaten. Dies spüren Konsumenten vor allem bei Butter, die sich um 54 Prozent verteuerte.

Trotz der guten Konjunktur ist der Preisdruck damit vergleichsweise niedrig und liegt unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese strebt für den Währungsraum Raten von knapp zwei Prozent an, die sie für die Konjunktur als ideal ansieht.

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