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Verbraucherpreise Preise in Euro-Zone steigen weiter – Höchste Inflation seit 2008

Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im September im Jahresvergleich um 3,4 Prozent gestiegen. Die europäische Statistikbehörde bestätigte die Schätzung von Anfang Oktober.

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Energie verteuerte sich im September um 17,6 Prozent zum Vorjahr. Quelle: dpa

Die Inflation im Euroraum ist im September so stark gestiegen wie seit 13 Jahren nicht mehr. Angetrieben von massiv gestiegenen Kosten für Öl und Gas kletterten die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 3,4 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte und damit eine erste Schätzung von Anfang Oktober bestätigte. Das ist der höchste Wert seit September 2008.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Teuerung von 2,0 Prozent an. Schon im August hatte die Inflation mit 3,0 Prozent deutlich darüber gelegen. Energie verteuerte sich im September um 17,6 Prozent zum Vorjahr. Klammert man Energie aus, lag die Inflationsrate nur bei 1,9 Prozent. Preise für Dienstleistungen stiegen mit 1,7 Prozent weit unterdurchschnittlich. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich um 2,0 Prozent.

Teure Energie trieb auch die deutsche Inflationsrate im September deutlich nach oben: Erstmals seit fast 28 Jahren überstieg diese mit 4,1 Prozent wieder die Vier-Prozent-Marke.

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