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Verbraucherpreise US-Finanzministerin erwartet 2022 wieder normalere Inflationsraten

Janet Yellen führt die hohen Inflationsraten vor allem auf Lieferengpässe bei Rohstoffen zurück. Im nächsten Jahr werde sich die Inflation normalisieren.

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Vor dem offiziellen Start des G20-Gipfels in Rom kamen die Finanz- und Gesundheitsminister der Gruppe zu einem Treffen zusammen. Quelle: AP

US-Finanzministerin Janet Yellen rechnet mit einer Normalisierung der Inflation in der zweiten Jahreshälfte 2022. Das sagte die frühere Notenbankchefin der Vereinigten Staaten am Freitag in Rom dem Sender CNN.

Die aktuell hohen Zuwachsraten sollten vorübergehender Natur sein. Sie seien vor allem Lieferengpässen bei Rohstoffen und Vorprodukten geschuldet, die der Industrie momentan rund um den Globus zusetzen. Es gehe besonders um einen Chipmangel. Sobald sich das Angebot wieder an die Nachfrage angepasst habe, würden die monatlichen Steigerungen bei der Inflation wieder niedriger ausfallen.

Auch die hohen Energiepreise heizen die Teuerung momentan an. Yellen sagte, hier sollte es in den kommenden Monaten aber moderatere Steigerungen geben. In den USA – der weltgrößten Volkswirtschaft – waren die Verbraucherpreise im September um 5,4 Prozent gestiegen - ein größeres Plus gab es zuletzt vor 13 Jahren.

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