Verbraucherpreise US-Inflation steigt stärker als erwartet

USA: Inflation steigt stärker als erwartet Quelle: UPI/laif

WashingtonDie Verbraucherpreise in den USA sind im Januar um 2,1 Prozent gestiegen. Erwartet worden waren lediglich 1,9 Prozent. Die Kerninflation (ohne Öl und Lebensmittel) lag 1,8 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Das gab die US-Regierung am Mittwoch bekannt.

An den Aktienmärkte deuten sich fallende Kurse an. Die Renditen von US-Staatsanleihen ziehen als erste Reaktion deutlich an.

In Deutschland stiegen die Verbraucherpreise im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit vorläufige Daten. Im Dezember hatte die Jahresteuerungsrate noch 1,7 Prozent und im November 1,8 Prozent betragen.

Vor allem der unterdurchschnittliche Anstieg der Energiepreise (plus 0,9 Prozent) dämpfte den Preisauftrieb. Im Dezember hatte sich Energie binnen Jahresfrist noch um 1,3 Prozent verteuert und im November um 3,7 Prozent.

Im Januar kosteten leichtes Heizöl und Strom zwar mehr als im Vorjahresmonat. Gas und Kraftstoffe wurden dagegen billiger. Tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucher erneut für Nahrungsmittel (plus 3,1 Prozent). Der Trend hält seit einem halben Jahr an.

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