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Vereinigtes Königreich Britische Notenbank stellt Konjunkturhilfen bei hartem Brexit in Aussicht

Sollte es Ende März zu einem harten Brexit kommen, würde die britische Notenbank der Wirtschaft im Vereinigten Königreich mit zusätzlichen Hilfen unter die Arme greifen.

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Großbritannien: Notenbank plant Konjunkturhilfen bei hartem Brexit Quelle: Reuters

London Die britische Notenbank stellt der heimischen Wirtschaft für den Fall eines harten Brexit zusätzliche Hilfen in Aussicht. Es gebe dabei zwar keinen Automatismus, erklärte Notenbankchef Mark Carney am Dienstag in seiner jährlichen Anhörung im Parlament. Er gehe aber davon aus, dass die Bank von England in einem solchen Fall jede geldpolitische Unterstützung leisten werde, die im Einklang mit ihrem Mandat der Preisstabilität stehe. „Es gibt allerdings klare Grenzen bei diesen Möglichkeiten.“ Die Notenbank befürchtet, dass sie bei einem EU-Ausstieg ohne Abkommen möglicherweise die Zinsen erhöhen müsste. Grund sind Sorgen, dass das Pfund wie nach dem Brexit-Referendum im Juni 2016 stark abwerten und die Inflation anheizen könnte.

Die Bank von England hat bereits mehrfach vor schwerwiegenden Folgen für den Fall eines ungeregelten EU-Ausstiegs gewarnt. Sie senkte wegen der damit verbundenen Unsicherheiten ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr und erwartet nur noch einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,2 Prozent. 2018 fiel das BIP-Plus mit 1,4 Prozent auf das niedrigste Niveau seit 2012.

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