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Bitcoin kaufen: So klappt’s mit dem Einstieg in den Krypto-Kosmos

Das Wichtigste in Kürze


Vor knapp zehn Jahren erschien der erste Ratgebertext der WirtschaftsWoche zum Thema “Bitcoin kaufen”. Damals war es noch üblich auf privaten Treffen mit zwielichtigen Fremden Bitcoin gegen Bargeld zu tauschen. Wer das nicht wollte, hatte wenige Alternativen. Die Szene war noch jung und seriöse Krypto-Börsen rar.

Seitdem hat sich viel verändert. Der Bitcoin hat sein Schattendasein hinter sich gelassen und immer mehr Finanzdienstleister bieten die größte aller Kryptowährungen zum Kauf an. Das Angebot reicht von echten Bitcoins, über Derivate, hin zu ETPs und Fonds. Anleger sollten sich deshalb im Vorfeld gut informieren, wie sie in Bitcoin investieren möchten und wo sie das am besten tun können.

Bitcoin kaufen bei Krypto-Börsen und Neo-Brokern

AnbieterGebührenGebühren Bitcoin Kauf 1.000 €Gebühren Bitcoin Kauf 5.000 €
Etoro0,75 %7,50 €37,50 €
BSDEX0,2 % Maker-Order / 0,35 % Taker-Order2 € für eine Maker-Order / 3,50 €10 € für eine Maker-Order / 17,50€ für eine Taker-Order
Binance0,1 %1 €5 €
Justtrademin. 0,3 % Spread3 € bei einem Spread von 0,3 %15 € bei einem Spread von 0,3 %
Kraken
0,16 % Maker-Order / 0,26 % Taker-Order
1,60 €8 €
Trade Republic1 €1 € Pauschale + Spread1 € Pauschale + Spread
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnisse der Anbieter, eigene Recherche

Wissenswertes über den Bitcoin

Bitcoin ist eine Kryptowährung, erfunden von dem bis heute anonymen Erschaffer mit dem Decknamen Satoshi Nakamoto. Er wollte mit dem Bitcoin eine von staatlichen und wirtschaftlichen Institutionen unabhängige digitale Währung kreieren, die außerdem vor Manipulation geschützt ist.

Die Limitierung auf 21 Millionen Stück sorgt zudem dafür, dass der Bitcoin nicht von Inflation bedroht ist und somit auch in Krisenzeiten seinen Wert behält.

Von den maximal möglichen Bitcoins zirkulieren bereits rund 73 Prozent im Besitz von privaten sowie institutionellen Anlegern und den Krypto-Plattformen, auf denen es Bitcoin zu kaufen gibt. Weitere 17 Prozent gelten aufgrund von verlorenen Private Keys oder kaputten Festplatten als verschollen. Die restlichen Coins müssen erst noch durch die Miner geschürft, also errechnet, werden.

Die Technik hinter dem Bitcoin

Der Bitcoin basiert auf Blockchain, einer speziellen Datenbank auf der die Geldtransfers stattfinden. Damit das Geld auch sicher bei dem gewünschten Empfänger ankommt, gibt es den Proof-of-Work-Mechanismus. Der stellt sicher, dass die Transaktionen validiert werden und somit sicher sind, bevor sie dem Netzwerk hinzugefügt werden. Die Teilnehmer, also die Miner, müssen dabei eine komplexe Rechenaufgabe lösen – wer am schnellsten ist, erhält eine festgesetzte Belohnung in Form von Bitcoin.

Die Rechenleistungen der Computer benötigen sehr viel Energie, das ist mitunter auch der größte Kritikpunkt am Bitcoin. Forscher der Cambridge Universität errechneten einen jährlichen Energiebedarf von 120 Terawattstunden Strom, was ungefähr dem Verbrauch von Norwegen entspricht.

Wallets als Speicher

Für die sichere Verwahrung der Bitcoins benötigen Anleger ein sogenanntes Wallet, was einer digitalen Geldbörse entspricht. Gekennzeichnet ist es durch eine Adresse, die aus einer Kette von Zahlen und Buchstaben besteht. Im Wallet sind außerdem die Zugangsschlüssel zum digitalen Geld gespeichert.

Die Geldbörsen gibt es in unterschiedlichen Formen – nicht alle davon sind zwingend digital. Online-Wallets sind gut für den täglichen Handel geeignet. Als besonders sicher gelten aber Offline-Lösungen wie Hardware-Wallets, die Coins auf einer Festplatte speichern, oder Paper-Wallets, bei denen der Private Key und die Adresse tatsächlich als QR-Code auf Papier gedruckt werden. Bei beiden Varianten sind Angriffe durch Hacker ausgeschlossen.

So ein Offline-Wallet beziehungsweise Cold Wallet lohnt sich aber nur bei größeren Beträgen. Kleinere Mengen an digitalem Geld lassen sich auch gut auf den jeweiligen Krypto-Plattformen verstauen. Dafür braucht es keine zusätzliche digitale Geldbörse.

Echte Bitcoins kaufen

Langfristig an der Wertentwicklung vom Bitcoin zu profitieren gelingt am einfachsten über eine Krypto-Börse oder einen Online-Broker, der Kryptohandel anbietet. Die Börsen eignen sich vor allem für Anleger, die viele verschiedene Kryptowährungen kaufen und diese auch auf ein externes Wallet transferieren wollen.

Bei den meisten Online-Brokern gibt es dagegen nur wenige Kryptowährungen, die sich lediglich auf der Plattform verwalten lassen.

Beispiele hierfür sind Trade Republic oder Justtrade: Beide bieten nur eine Handvoll unterschiedlicher Coins an, die sich nicht auszahlen lassen. Wer dort Bitcoins kauft, kann diese lediglich als Spekulationsobjekt nutzen. Dafür sind die Handelsgebühren niedrig, Anleger müssen sich nicht um die Aufbewahrung sorgen und können neben Cyberdevisen auch Aktien und ETFs handeln.

Wer mit Bitcoin auch bezahlen möchte oder die digitalen Währungen einfach lieber in eigener Tasche weiß, der nutzt eine Krypto-Börse. Die Anbieter Binance und BSDEX haben besonders günstige Konditionen für den Kauf von Bitcoins. Binance verlangt lediglich 0,1 Prozent Handelsgebühr je Trade, bei der BSDEX sind es für eine Maker-Order, also eine Order, die mit einer anderen Order aus dem Orderbuch verrechnet wird, 0,2 Prozent Gebühr.

InfoBSDEXBinance
Trans­aktions­entgeltMaker-Order: 0,20 %
Taker-Order: 0,35 %
0,1 % des Umsatzes (Kauf und Verkauf)
EinzahlungKostenlosBanküberweisung kostenfrei
1,80 Prozent mit Kreditkarte
AuszahlungKostenlosvariiert je nach Coin
RegulierungBaFinkeine
Webseitebsdex.debinance.de

Bitcoin kaufen am Beispiel Binance – eine Schritt für Schritt Anleitung

  1. Registrierung: Die Registrierung bei Binance ist notwendig, dauert jedoch nur wenige Minuten. Verlangt wird eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Um Binance ohne Beschränkungen in vollem Umfang nutzen zu können, ist eine vollständige Verifizierung der eigenen Person Voraussetzung. Dazu zählen ein Lichtbildausweis, ein Selfie, die Legitimierung via Webcam und ein Nachweis über die Meldeadresse, der nicht älter als drei Monate sein darf.
  2. Einzahlung: Auf Binance können Anleger viele verschiedene Einzahlmethoden nutzen. Einfach und günstig ist die Einzahlung mittels Sepa-Überweisung. Zwar kann es ein bis drei Tage dauern, bis das Geld auf dem Verrechnungskonto ist, dafür fallen keinerlei Gebühren an. Einzahlungen mittels Kreditkarte kosten 1,8 Prozent Gebühr. Weitere Einzahlungsmöglichkeiten sind Adv Cash, Etana, Klarna oder andere Kryptowährungen.
  3. Bitcoin kaufen: Bitcoin finden Anleger in der Rubrik Märkte und dann unter Fiat Märkte. Dort in die Suche BTC eintippen, dann erscheint das Handelspaar BTC/EUR. In der Trading-Ansicht können Anleger unter dem Chart die gewünschte Menge an Bitcoins spezifizieren und anschließend kaufen.
  4. Verwahrung: Die gekauften Bitcoins befinden sich dann im Nutzerkonto des Käufers. Der hat wiederum die Möglichkeit, diese auf ein eigenes Wallet zu transferieren. Das ist kein Muss, erhöht aber gegebenenfalls die Sicherheit, dafür ist der Handel weniger flexibel.

Noch einfacher können Anleger echte Bitcoins auf der deutschen Krypto-Börse BSDEX kaufen. Das Prinzip ist zwar grundsätzlich dasselbe, die Oberfläche ist jedoch übersichtlicher und aufgrund der einfachen Bedienung ist die Plattform vor allem für Anfänger gut geeignet. Dafür ist das Handelsangebot auf die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin beschränkt.

Bitcoin-Derivate und -ETPs

Mit Bitcoin-Derivaten und -ETPs können Anleger von der Wertentwicklung des Bitcoins profitieren, ohne die digitale Münze zu besitzen. Bei Derivaten handelt es sich um Termingeschäfte denen ein bestimmter Basiswert, in diesem Fall der Bitcoin, zugrunde liegt.

Beispiele für Derivate sind CFDs, Futures, Optionen oder Zertifikate. Mit all diesen Finanzprodukten lässt sich unterschiedlich auf die Wertentwicklung von Bitcoin spekulieren – die muss dabei nicht zwingend positiv ausfallen. Anleger können ihre Wette auch auf eine negative oder eine stagnierende Entwicklung setzen.

Was sind Bitcoin-ETPs?

Bei ETPs handelt es sich um Wertpapiere, die wie Aktien über eine Börse gehandelt werden. Anleger sind dabei an die Öffnungszeiten der einzelnen Börsenplätze gebunden, was unter Umständen zum Nachteil werden kann. Dafür müssen sich Anleger nicht um die Aufbewahrung kümmern. Je nach Emittent sind manchen ETPs echte Kryptowährungen hinterlegt, die in gewissen Fällen versichert sind oder sich sogar auszahlen lassen.

Außerdem haben ETPs bei einer Haltedauer unter einem Jahr einen Steuervorteil gegenüber echten Bitcoin. Die Wertpapiere werden nämlich mit der Kapitalertragsteuer von 25 Prozent besteuert statt mit der Einkommensteuer, die bis zu 45 Prozent betragen kann. Anleger, die regelmäßig feste Summen investieren möchten, können einen Sparplan auf den gewünschten ETP einrichten.

So funktioniert der Kauf von Bitcoin-Wertpapieren

Bitcoin-Derivate und -ETPs gibt es bei diversen Online-Brokern zu kaufen. Einer der Anbieter ist Etoro. Dort können Anleger auf eine breite Auswahl an Finanzprodukten und Kryptowährungen zugreifen. Etoro bietet Bitcoin-CFDs sowie echte Bitcoins an – für beides verlangt der Online-Broker einen Spread von 0,75 Prozent.

Bitcoin bei Etoro kaufen: Übersicht

InfoEtoro
Depotkosten0,00 Euro
SpreadWährungsabhängig. Bitcoin: 0,75 %, Ethereum 1,90 %
EinzahlungsgebührKeine
AuszahlungsgebührenAbhängig von der Kryptowährung ab 0,0005 BTC
RegulierungZypriotische Finanzaufsichtsbehörde CySec
HinweisKryptoassets sind hochvolatile unregulierte Anlageprodukte. Kein EU-Anlegerschutz.
Webseiteetoro.com 
Hinweis: Kryptoassets sind hochvolatile unregulierte Anlageprodukte. Kein EU-Anlegerschutz.

Bitcoin-CFDs kaufen am Beispiel Etoro – eine Schritt für Schritt Anleitung

  1. Kontoeröffnung: Die Kontoeröffnung ist schnell erledigt – Notwendig sind einige persönliche Angaben und die Offenlegung ihrer bisherigen Erfahrungen im Handel mit unterschiedlichen Assets. Etoro behält sich damit das Recht vor den Handel von CFDs für gänzlich unerfahrene Nutzer zu sperren. Im Normalfall kommt das jedoch nicht vor und sobald Neukunden sich mittels Lichtbildausweis, Wohnadressbestätigung und Steueridentifikationsnummer vollständig registriert haben, kann es auch schon losgehen.
  2. Einzahlung: Etoro bietet verschiedene Möglichkeiten, um Geld auf das Verrechnungskonto einzuzahlen. Dazu zählt die Sepa-Überweisung, Kreditkarte und Paypal. Euro-Beträge rechnet Etoro kostenpflichtig in US-Dollar um – dafür verlangt der Online-Broker 50 Pips. Ein Pip ist die kleinste Preisänderung, also die letzte Ziffer eines Preises, die ein Wechselkurs sich bewegen kann.
  3. CFD-Trade eröffnen: In der Rubrik Märkte finden Anleger die verschiedenen Vermögenswerte. Unter Krypto ist der Bitcoin gelistet. Dabei sind alle Verkaufen-Positionen CFDs auf fallende Kurse. Kaufen-Transaktionen können entweder als CFD oder als Kauf von echten Bitcoins vorliegen. Anleger bestimmen nun noch die Parameter, wie Hebel, Stop-Loss und die Höhe der Investition.

Bitcoin-ETPs erhalten Anleger bei dem Neo-Broker Scalable Capital. Der Münchner Online-Broker bietet seinen Nutzern drei Abo-Modelle. Eines davon ist kostenfrei, die anderen beiden bieten gegen eine Jahresgebühr provisionsfreien Handel, der jedoch nicht für die Krypto-ETPs gilt.

Die Kosten sind je nach Emittenten unterschiedlich. Es fallen geringe Handelsgebühren von 0,06 bis 0,34 Prozent an sowie Verwaltungsgebühren zwischen von 0,95 bis 2,5 Prozent.


Häufige Fragen zum Kauf von Bitcoin

Gibt es einen Bitcoin-Fonds?

Ja, es gibt mehrere Bitcoin-Fonds, die Auswahl für Anleger aus Deutschland ist jedoch begrenzt. Über den außerbörslichen Handel von Nasdaq können Anleger in den Bitcoin Investment Trust investieren (ISIN US09173T1088). Circa eine Milliarde US-Dollar hat der schon eingesammelt. Wer investiert, den bittet der Anbieter Grayscale allerdings zur Kasse. Jährlich werden hier Verwaltungsgebühren in Höhe von 2 Prozent fällig.

Welche Möglichkeiten gibt es in Bitcoin zu investieren?

Am einfachsten ist es, echte Bitcoin über eine Krypto-Börse oder einen Online-Broker zu kaufen. Daneben können Anleger auch auf Bitcoin-Derivate wetten oder in Bitcoin-ETPs über eine Wertpapierbörse investieren. Mittlerweile gibt es auch Bitcoin-Gutscheine, sogenannte Krypto Vouchers. Diese lassen sich jederzeit gegen eine der verfügbaren Kryptowährungen tauschen. Für die Speicherung ist jedoch ein Wallet Voraussetzung.

Wann wird Bitcoin wieder steigen?

Eine Prognose über den Verlauf der Wertentwicklung des Bitcoins ist unmöglich. Modelle wie das Stock-to-Flow-Modell sagten für Juni 2021 einen Wert von über 70.000 US-Dollar voraus. Tatsächlich lag er Mitte Juni 2021 nur knapp bei der Hälfte. Dass die Preisentwicklung vielen äußeren Einflussfaktoren unterliegt, zeigen die Kursschwankungen nach Twitter-Posts von Elon Musk.