Anzeigensonderveröffentlichung
Kategorien
Kryptowährungen

So kaufen Anleger Kryptowährungen bei der BSDEX

Das Wichtigste in Kürze

  • Die BSDEX ist der Handelsplatz für digitale Assets der Börse Stuttgart.
  • Anleger können dort vier Kryptowährungen handeln: Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Ripple.
  • Mit Gebühren in Höhe von 0,2 Prozent für eine Maker-Order und 0,35 Prozent für eine Taker-Order ist die BSDEX einer der günstigeren Anbieter am Markt.

Die Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX) ist der Handelsplatz für digitale Vermögenswerte der Börse Stuttgart. Anleger können dort vier verschiedene Kryptowährungen zu günstigen Konditionen handeln. Das Besondere: Das Angebot ist „Made in Germany“ – alle Kooperationspartner der BSDEX kommen aus Deutschland.

Das Angebot im Detail

InfoBSDEX
Trans­aktions­entgeltMaker-Order: 0,20 %
Taker-Order: 0,35 %
Ein- & AuszahlungKostenlos
RegulierungBaFin
KryptowährungenBitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple
Webseitebsdex.de
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis BSDEX, eigene Recherche
Stand: Oktober 2021

Im Dezember 2019 ging die BSDEX als Deutschlands erster regulierter Handelsplatz für Kryptowährungen an den Markt. Heute wie damals sind es Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Ripple, die Anleger kaufen, verkaufen und senden können.

Obwohl es auf der Website der BSDEX schon seit längerem heißt, dass weitere Kryptowährungen folgen sollen, blieb die Auswahl unverändert (Stand: 11. Juni 2021). Mit der internationalen Konkurrenz kann der deutsche Anbieter da nicht mithalten. Binance beispielsweise bietet mit über 150 Kryptowährungen eine deutlich größere Bandbreite an Cyberdevisen.

Faire Gebühren

Wer in Kryptowährungen investiert, hofft auf eine gute Rendite. Dafür sollten die Gebühren so niedrig wie möglich sein. Bei der BSDEX zahlen Anleger für eine Maker-Order 0,2 Prozent und für eine Taker-Order 0,35 Prozent. Als Maker-Order gilt all das, was mindestens eine kurze Zeit im Orderbuch liegt – eine Taker-Order wird dagegen direkt mit einer vorhandenen Order aus dem Orderbuch ausgeführt.

Das Gebührenmodell der BSDEX ist durchaus konkurrenzfähig. Zum Vergleich: Coinbase, eine der größten Krypto-Börsen, verlangt 1,49 Prozent je Transaktion. Andere Handelsplätze für Cyberdevisen haben oft wenig transparente Gebührenmodelle, so zum Beispiel Kraken oder Etoro. Bei der BSDEX wissen Anleger woran sie sind, vor jedem Kauf wird die Höhe der jeweiligen Entgelte angezeigt.

BSDEX größte Stärke ist die Oberfläche

Im Test hat die BSDEX vor allem durch ihre einfache Bedienung überzeugt. Die Website ist gut strukturiert und auch Anfänger finden sich hier schnell zurecht. Nutzer navigieren auf der Plattform lediglich zwischen drei Reitern: Wallet, Handeln und Orders.

Wallet

Unter Wallet erhalten Anleger einen Überblick über ihr Euro-Guthaben und ihr Krypto-Vermögen. Hierüber lassen sich auch Ein- und Auszahlungen tätigen. Möglich ist das nur mittels klassischer Sepa-Überweisung. Das nimmt zwar ein bis drei Werktage in Anspruch, dafür fallen keinerlei Gebühren an. Das Verrechnungskonto führt die Solarisbank. Wer direkt Kryptowährungen einzahlen möchte, kann das ebenfalls tun, jedoch nur die vier Werte, die von der BSDEX auch unterstützt sind.

Handeln

Mit Klick auf den Reiter Handeln öffnet sich die Handelsoberfläche. Die wirkt im ersten Moment etwas einschüchternd. Zu sehen ist ein graphischer Chart, der den Kurs abbildet. Außerdem findet sich dort auch das Orderbuch. Hier werden alle angebotenen und durchgeführten Orders offen dargestellt. Dadurch können Anleger die aktuelle Marktlage besser einschätzen, die wirkt sich nämlich auf den Spread – also die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis – aus.

Bitcoin kaufen mit der BSDEX in wenigen Schritten

  1. Kontoeröffnung: Auf der Website der BSDEX registrieren und den Verifizierungslink in der Mail bestätigen.
  2. Verifizierung: Mit ID now über einen Videochat die eigene Identität bestätigen. Dafür den Personalausweis bereithalten.
  3. Einzahlung: Das Verrechnungskonto mit einer Überweisung auffüllen.
  4. Bitcoin kaufen: Bitcoin auswählen, die Menge spezifizieren, sich für einen Ordertyp entscheiden und kaufen.

Nur deutsche Partner

Auch Sicherheit ist ein wichtiges Thema bei der BSDEX. Hier setzt das Unternehmen auf das Unternehmen Blocknox, das für die treuhänderische Verwahrung der Kryptobestände zuständig ist. Um das Euro-Guthaben kümmert sich die Solarisbank, dort greift die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

Für die Sicherheit auf der Plattform sorgt die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wer sich in sein Konto einloggt, muss neben seinem Passwort einen Code eingeben, der kurz zuvor per SMS verschickt wird.

BSDEX und Bison im Vergleich

Eine App für die BSDEX gibt es nicht. Denn die Börse Stuttgart schickt mit Bison bereits einen zweiten Handelsplatz für digitale Assets ins Rennen, der ausschließlich mobil als App verfügbar ist. Daneben gibt es noch weitere Unterschiede: Bison bietet zusätzlich die Kryptowährung Bitcoin Cash an.

Die Gebühren auf Bison bestehen ausschließlich aus dem Spread, der mit 0,75 Prozent ziemlich hoch ist. Eine Besonderheit der Bison App ist das Crypto Radar. Dabei handelt es sich um einen Algorithmus, der die Social Media-Kanäle nach den neuesten Trends am Krypto-Markt durchsucht. Anleger sollen dadurch immer top informiert sein.


Häufige Fragen zu BSDEX

Was kostet der Handel mit Kryptowährungen auf der BSDEX?

Die BSDEX verfolgt ein transparentes Gebührenmodell. Kosten fallen hier lediglich für die Transaktionen an. Eine Maker-Order kostet 0,2 Prozent, eine Taker-Order 0,35 Prozent – mindestens jedoch 1 Cent. Für eine Maker-Order über 5.000 Euro fallen demnach 10 Euro Gebühren an.

Was ist besser: BSDEX oder Bison?

Ob BSDEX oder Bison hängt von einer persönlichen Präferenz ab: Handelt der Anleger bevorzugt mobil auf dem Smartphone oder zu Hause am Computer? Die BSDEX ist nur als Desktopversion verfügbar, Bison dagegen nur als App auf dem Smartphone. Ansonsten sind die Unterschiede gering. Bison bietet mit Bitcoin Cash eine Kryptowährung mehr als die BSDEX. Dafür sind die Gebühren mit einem fixen Spread von 0,75 Prozent teurer.