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Kryptowährungen

Ethereum kaufen: Eine Schritt für Schritt Anleitung

Das Wichtigste in Kürze

  • Ethereum ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung gemessen am Handelsvolumen.
  • Fast alle Plattformen mit Krypto-Handel haben Ethereum im Sortiment.
  • Empfehlenswert sind die Handelsplätze Etoro, Binance, BSDEX, Justtrade und Trade Republic.

Bitcoin gilt als das digitale Gold – demnach müsste Ethereum das digitale Silber sein, die ewige Nummer Zwei. Ein Blick auf die Marktkapitalisierung offenbart wie groß die Lücke zwischen den beiden Erzrivalen noch ist. Doch die Technologie hinter der Ethereum-Blockchain ist für viele Experten wesentlich vielversprechender als die des Bitcoins – zahlreiche andere Anwendungen haben sie deshalb bereits übernommen.

Ein entscheidender Unterschied der beiden Kryptowährungen liegt in der Verfügbarkeit. Im Gegensatz zu Bitcoin ist die Zahl von Ethereum nicht begrenzt und kann durch die Miner beliebig oft geschürft werden. Allerdings stellen die Macher der Cyberdevise beim nächsten Update auf den Proof-of-Stake-Mechanismus um.

Jeder der eine bestimmte Anzahl an Ether besitzt, kann dann dazu beitragen, Transaktionen zu validieren. Dafür erhält er eine Belohnung vom Netzwerk, wodurch neue Coins entstehen. Das rechenintensive Mining wird somit obsolet und die Kryptowährung grüner.

Ethereum kaufen: Diese Handelsplätze gibt es

Krypto BörseKryptowährungenHauptsitzWebseite
Etoro19
Ethereum ✅
Zypernetoro.de
finanzen.net zero3
Ethereum ✅
Karlsruhefinanzen.net zero
Binance> 150
Ethereum ✅
Maltabinance.com
Justtrade5
Ethereum ✅
Frankfurt am Mainjusttrade.com
Nuri
(ehemals „Bitwala“)
2
Ethereum ✅
Berlinnuri.com
Digital Exchange Börse Stuttgart
(BSDEX)
4
Ethereum ✅
Stuttgartbsdex.de
Scalable Capital4
Ethereum ✅
Münchenscalable.capital

Um an der Wertentwicklung von Ethereum teilzuhaben, empfiehlt es sich echte Ether, so heißt die zugrundeliegende Kryptowährung von Ethereum, zu kaufen. Denn nur dann sind Anleger auch wirklich im Besitz der Digitalmünzen. Zu kaufen gibt es sie bei nahezu jeder Krypto-Börse und jedem Online-Broker mit Krypto-Handel.

Die verschiedenen Handelsplätze für Cyberdevisen unterscheiden sich maßgeblich voneinander. Während Krypto-Börsen auf den Handel mit Ethereum und Co. spezialisiert sind, bieten Online-Broker in erster Linie Wertpapiere an. Die Erweiterung ihres Angebots auf Kryptowährungen folgte der hohen Nachfrage der Nutzer.

Krypto-Börse oder Online-Broker: eine Vorauswahl

Krypto-Börsen bieten einen großen Vorteil gegenüber den meisten Online-Brokern – sie erlauben ihren Nutzern Ethereum und andere Münzen von ihrem Nutzerkonto herunter zu nehmen. Bei Online-Brokern wie Trade Republic oder Justtrade ist das nicht möglich. Dort eignen sich die Cyberwerte nur als Spekulationsgut. Wen das nicht stört, der hat die Qual der Wahl. Ein Blick auf die Konditionen der einzelnen Anbieter lohnt sich dennoch. Die Unterschiede sind teils enorm. Das Prozedere für den Kauf von Ethereum bleibt jedoch meist gleich.

Die Kontoeröffnung

Zuallererst steht die Registrierung an. Neukunden, die sich bei ihrer Wunsch-Plattform anmelden, benötigen ein sicheres Passwort. Es empfiehlt sich eine wahllose Reihe aus Buchstaben und Zahlen, im Idealfall fügt man noch ein paar Sonderzeichen hinzu, um auf Nummer sicher zu gehen. Das Passwort stellt nämlich die erste große Hürde für potenzielle Angreifer dar.

Der Registrierung folgt die Verifizierung. Die läuft heutzutage meistens über einen Videoanruf. Nutzer müssen dabei ein Ausweisdokument vorzeigen, das mit ihnen abgeglichen wird. Je nach Plattform werden weitere Dokumente verlangt. Üblich sind ein Selfie, eine Meldebestätigung und die Steueridentifikationsnummer. Ist das überstanden, steht dem Handel nichts mehr im Wege.

Euro-Guthaben einzahlen

Bevor es jedoch losgeht, müssen Anleger ihr Verrechnungskonto füllen. Das ist das Konto, von dem sie die Ethereum-Münzen bezahlen. Dafür stehen verschiedene Einzahlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Empfehlenswert ist die Sepa-Überweisung. Die ist in der Regel kostenlos, dauert dafür ein bis drei Werktage. Deutsche Anbieter, wie die BSDEX oder Trade Republic, bieten ausschließlich diese eine Methode an.

Schneller geht es mit der Kreditkarte. Diesen Service lassen sich die Krypto-Börsen jedoch ordentlich vergüten. Bei dem US-amerikanischen Anbieter Kraken sind das beispielsweise 3,75 Prozent auf eine Transaktion inklusive einer Pauschale von 0,25 Euro.

Eine Besonderheit bietet Etoro. Kaum ein anderer Anbieter ermöglicht seinen Kunden über so viele Wege Geld einzuzahlen. Sogar Paypal ist möglich.

Auf Nutzerfreundlichkeit achten

Ist das geschafft, können Anleger die ersten Ether kaufen. Das ist nicht immer ganz einfach. Für viele Anleger sind Kryptowährungen und die Blockchain Neuland. Wer trotzdem investieren möchte, hofft, dass das so einfach wie möglich funktioniert.

Viele Anbieter haben deshalb intuitive Nutzeroberflächen entworfen, die es auch Anfängern ermöglichen, unkompliziert Geld in Ethereum zu investieren. Die Anbieter Coinbase, BSDEX, Bison, Trade Republic und Justtrade sind besonders für Einsteiger geeignet.

Gebühren sind entscheidend

Anleger sollten immer auch die Gebühren im Blick behalten. Hohe Kosten schmälern die Rendite. Bei Coinbase zahlen Anleger Handelsgebühren von 1,49 Prozent je Transaktion. Eine Order über 5.000 Euro kostet so satte 74,50 Euro. Binance verlangt dagegen nur 0,1 Prozent, was 5 Euro entspricht. Hier lässt sich bares Geld sparen.

Binance und Coinbase sind bekannte internationale Krypto-Börsen. Wer deutsche Krypto-Handelsplätze bevorzugt, sollte die BSDEX aufsuchen, dort fallen maximal 0,35 Prozent Gebühren für eine Order an. Der Online-Broker Trade Republic verlangt sogar pauschal nur 1 Euro.

Auch die Übertragung der Digitalwährungen auf andere Wallets kostet oft etwas. Bei der BSDEX und der Bison App ist der Dienst aber kostenlos. Und bei Online-Brokern wie Trade Republic und Justtrade entfällt diese Gebühr, da das Transferieren von Ether nicht möglich ist.

Sicherheit ist Trumpf

Entscheidend ist auch die Sicherheit der Plattform. Kryptowährungen werden in einem virtuellen Portemonnaie aufbewahrt. Nach dem Kauf befinden sich die Ether erst einmal auf dem Konto des Nutzers, die Sicherheitsschlüssel dazu befinden sich aber noch bei der Börse. Anleger können die Coins auf ein externes Wallet transferieren, um als einziger Zugriff auf die Private Keys zu bekommen.

Als besonders sicher gelten Cold Wallets, dafür sind diese nicht für den täglichen Handel geeignet. Wer seine Ether viel hin und her schiebt, sollte deshalb ein Online-Wallet nutzen. Kleinere Beträge können aber auch bedenkenlos bei der Börse geparkt werden.

Bei Online-Brokern, auf denen es nicht möglich ist, die Ether auszuzahlen, kümmert sich eine externe Verwahrstelle um die Lagerung. Die müssen hohe Sicherheitsstandards erfüllen, weshalb Anleger hier wenig Bedenken haben müssen. Ein Restrisiko bleibt jedoch immer.

Kryptowährungen und Steuern

Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen müssen versteuert werden, sobald der Gewinn die 600 Euro Grenze überschreitet und die Kryptowährungen weniger als ein Jahr gehalten wurden. Dann gilt für sie der persönliche Einkommensteuersatz.

Bei Krypto-ETPs sieht das anders. Da es sich um Wertpapiere handelt, werden sie nach der Abgeltungsteuer besteuert. Die ist niedriger, dafür fällt sie auch noch nach einem Jahr Haltedauer an.


Häufige Fragen zum Kauf von Ethereum

Welche Möglichkeiten gibt es in Ethereum zu investieren?

Anleger können echte Ethereum kaufen, in Ethereum über ETPs investieren, Ethereum-Derivate kaufen oder ein Ethereum-Voucher einlösen. Die gängigste Methode ist das Kaufen von echten Ethereum. Dann sind Anleger auch wirklich im Besitz der Kryptowährung.

Was sind Ethereum-ETPs? 

Der Neo-Broker Scalable Capital bietet Ethereum-ETPs an. Dabei handelt es sich um Wertpapiere, die über eine Börse gehandelt werden. Der Wert eines ETPs korreliert mit dem Kursverlauf der jeweiligen Kryptowährung. Anleger sind dabei an die Öffnungszeiten der Börse gebunden.