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Krypto-Börsen im Vergleich: Seriöse Anbieter für den Handel mit Kryptowährungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Um an der Wertentwicklung von Cyberdevisen teilzuhaben, können Anleger echte Kryptowährungen kaufen, in Krypto-ETPs investieren oder Krypto-Derivate handeln.
  • Viele verschiedene Finanzdienstleister bieten Kryptowährungen an: Darunter Krypto-Börsen, Marktplätze, Online-Broker, Banken und Online-Bezahldienste.
  • Seriöse Krypto-Plattformen sind: Etoro, BSDEX, Binance, Coinbase, Justtrade, Kraken, Scalable Capital, Trade Republic.

Während des Goldrauschs im 19. Jahrhundert zogen Hunderttausende nach Kalifornien, um dort das große Glück zu finden. Heute ist es das digitale Gold, das Anleger auf der ganzen Welt vom schnellen Reichtum träumen lässt. Private Investoren stürmen Krypto-Handelsplätze und warten auf die nächste Kursexplosion. Und auch Kalifornien macht seinem Beinamen Golden State wieder alle Ehre – viele bekannte Krypto-Plattformen, wie Coinbase, Robinhood oder Paypal, haben dort ihren Sitz.

Das Geschäft mit den Cyberdevisen boomt, deshalb bieten immer mehr Finanzdienstleister Investments in die digitalen Münzen an. Bei Coinbase handelt es sich um eine klassische Krypto-Börse, Robinhood dagegen ist ein sogenannter Neo-Broker, Paypal ein Zahlungsdienstleister und Etoro eine Social-Trading-Plattform. Die vier Beispiele zeigen gut, wie unterschiedlich Krypto-Plattformen mittlerweile sind.

Etoro Krypto
  • Keine Depotführungsgebühren, keine Ordergebühren
  • > 30 Kryptowährungen, Staking über die Plattform möglich
  • Zahlungsarten: Kreditkarte, SEPA-Überweisung, PayPal
  • Das Investieren in Krypto wird von eToro (Europe) Ltd. angeboten und Krypto-Verwahrung wird von eToro Germany GmbH bereitgestellt. Ihr Kapital ist Risiken ausgesetzt.

Schon vor 200 Jahren war der Erfolg der Goldgräber von ihrem Schürfgrund abhängig. Und auch heute spielt der Ort, also die Krypto-Plattform, auf der Anleger die Kryptowerte kaufen, eine entscheidende Rolle.

Drei Investment-Möglichkeiten

Das Geschäft mit den Kryptowährungen ist mittlerweile Billionen wert. Die Nachfrage unter den Anlegern scheint ungebremst und immer mehr Finanzunternehmen fügen die Cyberdevisen ihrem Angebot hinzu.

Zwischen den Anbietern gibt es jedoch große Unterschiede, und Anleger sollten sich im Vorfeld genau überlegen, wie sie an der Wertentwicklung von Bitcoin und Co. teilhaben möchten. Grundsätzlich gibt es dafür drei Möglichkeiten: Anleger können echte Kryptowährungen kaufen, in digitale Coins über ETPs investieren oder Krypto-Derivate kaufen.

So funktionieren sie

Wenn von echten Kryptowährungen die Rede ist, bedeutet das, dass dem Kauf auch wirklich digitale Coins hinterlegt sind. Im besten Fall lassen sich diese dann auch auszahlen und auf ein eigenes Wallet transferieren. Damit können Anleger die Kryptowährungen beispielsweise tatsächlich als Zahlungsmittel nutzen.

Bei Krypto-ETPs handelt es sich dagegen um Wertpapiere, die über eine Börse gehandelt werden. Sie bilden einfach die Wertentwicklung der Währung ab, auf der sie basieren. So können Anleger in Cyberdevisen investieren, ohne diese tatsächlich zu besitzen. Auch bei ETPs können echte Coins als Sicherheit hinterlegt sein. Das ist aber nicht bei jedem der ETP-Emittenten der Fall – und wenn doch, so haben die Anleger auf ihre Coins nur in den seltensten Fällen auch Zugriff. Der Handel ist auf die Öffnungszeiten der jeweiligen Börsen beschränkt. Dafür können ETP-Käufer sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen und sogar Sparpläne einrichten.

Eine dritte Möglichkeit sind Krypto-Derivate. Hierzu zählen beispielsweise CFDs, Futures oder Optionsscheine. Auch dabei erstehen Anleger nicht die Kryptowährung selbst, sondern wetten lediglich auf die Wertentwicklung – die kann sowohl positiv als auch negativ ausfallen.

Ein Vorteil ist, dass sich Anleger nicht um die Verwahrung sorgen müssen: Ein Diebstahl durch einen Hackerangriff ist hier ausgeschlossen. Mit Hebeln lässt sich außerdem der Einsatz vergrößern, wodurch Gewinne, aber auch Verluste, höher ausfallen können.

Achtung: Derivate sind spekulative Finanzprodukte und sollten nur von erfahrenen Tradern genutzt werden.

Wo es Kryptowährungen zu kaufen gibt

Die digitalen Münzen können auf ganz unterschiedliche Art und Weise gehandelt werden. Wie genau, ist abhängig von der Art des Handelsplatzes: Es gibt Krypto-Börsen, Marktplätze, Online-Broker, Banken und Zahlungsdienstleister mit Kryptohandel.

  1. Krypto-Börsen: Sie sind oft die erste Anlaufstelle für den Handel mit Cyberdevisen. Anleger kaufen und verkaufen echte Coins – Vertragspartner ist der Anbieter der Plattform. Der Preis einer Münze richtet sich nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Wie viel sie investieren möchten, können Anleger selbst festlegen. Schon mit wenigen Euro können sie Bruchteile eines Krypto-Coins kaufen. An den Börsen gibt es in der Regel die größte Auswahl an unterschiedlichen Währungen.
  2. Krypto-Marktplätze: Auch auf einem Marktplatz können Anleger echte Kryptowährungen kaufen. Der Unterschied zu einer Börse ist, dass der Marktplatz lediglich als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer dient. Er stellt die Plattform bereit, auf der die zwei Parteien ihr Kaufgeschäft abwickeln. Im Unterschied zur Börse sind Kauf- und Verkaufsangebote auf einem Marktplatz fix.
  3. Online-Broker: Bei einem Online-Broker haben Anleger die Wahl: Sie können echte Kryptowährungen kaufen, in Krypto-ETPs investieren oder Derivate handeln. Vor allem Neo-Broker haben in letzter Zeit ihr Angebot um den Kryptohandel erweitert. Meist gibt es dort zwar nur wenige Währungen, dafür sind mit Bitcoin und Ethereum die zwei wichtigsten eigentlich immer vertreten. In der Regel ist der Kryptohandel bei einem Online-Broker sehr einfach und funktioniert intuitiv. Dafür lassen sich die Coins oft nicht auszahlen und dienen lediglich als Spekulationsobjekt.
  4. Banken: Filialbanken und Direktbanken bieten Kryptowährungen häufig nur über Derivate an. Eine Ausnahme sind wenige echte Krypto-Banken. Das Konzept vereint klassische Bankgeschäfte mit dem Handel von digitalen Assets. Der Vorteil ist, dass sich so angebotene Kryptowährungen einfach in Euro umtauschen und am Geldautomaten abheben lassen. Anleger, die es bevorzugen mehrere Finanzgeschäfte unter einem Dach zu erledigen, sind hier gut aufgehoben.
  5. Zahlungsdienstleister: Auch diverse Zahlungsdienstleister haben Bitcoin im Angebot. Beispielsweise bietet der Online-Bezahlservice Paypal seinen US-amerikanischen Kunden die Möglichkeit an, direkt in den Krypto-Pionier zu investieren. In Deutschland ist das noch nicht möglich. Eine Alternative, mit der das bereits geht, ist Skrill.

Was gibt es zu beachten?

Haben sich Anleger im ersten Schritt entschieden, wie genau sie in Bitcoin, Etherum oder Dogecoin investieren möchten, müssen sie den passenden Handelsplatz auswählen. Dabei sollten sie vorab einige Kriterien prüfen.

Sicherheit

Sicherheit ist im Krypto-Handel elementar. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum einen sollten Anleger darauf achten, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Wenn beispielsweise bei der Registrierung keine Verifizierung verlangt wird, ist Vorsicht geboten. Wer sich unsicher ist, sollte vorab recherchieren.

Übrigens: Alle Krypto-Plattformen aus dem Vergleich nutzen diverse Sicherheitsstandards. Eine Garantie, dass es nicht doch zu einem Diebstahl durch Hacker oder ähnlichem kommen kann, gibt es jedoch nicht.

Neben der generellen Frage, ob es sich um einen seriösen Handelsplatz für Digitalwährungen handelt, setzen die jeweiligen Anbieter auf eigene Sicherheitsstandards. Besonders wichtig ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung, also dem Identitätsnachweis durch zwei unabhängige Komponenten. Dadurch stellt der Anbieter sicher, dass ein Passwort allein nicht ausreicht, um Zugriff auf das Benutzerkonto zu erhalten: Ein Passwortdiebstahl wäre also erstmal nicht so tragisch. Außerdem sollten Anleger darauf achten, wie die jeweilige Plattform die Kryptowährungen verwahrt. Am besten ist es, wenn ein Großteil der Coins auf einem externen Cold Wallet liegen und sich nur der Teil für den täglichen Handel online befindet.

Auf Kooperationspartner achten

Daneben lohnt es sich die Partner der jeweiligen Krypto-Plattformen einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Börsen kooperieren in der Regel mit Banken, die das Verrechnungskonto bereitstellen. Diese sollten über eine offizielle Lizenz verfügen und eine Einlagensicherung bieten. Auch sonstige Partner, wie zum Beispiel die Verwahrstellen für die Wertpapiere, sollten sicher sein. Schon der Standort kann ein erster Hinweis auf die Seriosität sein: Liegt der Sitz in Deutschland oder in anderen Teilen der EU ist das tendenziell positiv.

Gebühren

Die Leistungen der Krypto-Plattformen sind selten umsonst – auch wenn bei kaum einem Anbieter Kontoführungsgebühren anfallen und auch Sepa-Überweisungen meist kostenfrei sind. Bei den Transaktionen müssen die Anleger dagegen teils tief in die Tasche greifen.

Anbieter wie Etoro oder Justtrade stellen einen Spread in Rechnung, bei der BSDEX oder Binance wird ein fixer prozentualer Anteil auf das Transaktionsvolumen fällig und Trade Republic verlangt eine Pauschale. Ein Beispiel verdeutlicht, wie stark die Ordergebühren der einzelnen Anbieter voneinander abweichen.

Krypto-Börsen: Gebühren im Vergleich

AnbieterGebührenGebühren Bitcoin Kauf 1.000 €Gebühren Bitcoin Kauf 5.000 €
Etoro0,75 %7,50 €37,50 €
BSDEX0,2 % Maker-Order / 0,35 % Taker-Order2 € für eine Maker-Order / 3,50 €10 € für eine Maker-Order / 17,50€ für eine Taker-Order
Binance0,1 %1 €5 €
Coinbase1,49 %14,90 € + Spread74,50 % + Spread
Justtrademin. 0,3 % Spread3 € bei einem Spread von 0,3 %15 € bei einem Spread von 0,3 %
Trade Republic1 €1 € Pauschale + Spread1 € Pauschale + Spread
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnisse der Anbieter, eigene Recherche

Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten

Die gängigste Art Fiatgeld, zum Beispiel Euros, auf das Verrechnungskonto einer Krypto-Plattform zu transferieren, ist die Sepa-Überweisung. Die braucht zwar für gewöhnlich ein bis drei Tage bis sie gutgeschrieben wird, dafür ist sie fast immer kostenfrei. Wer dagegen sofort bei einem guten Kurs zuschlagen möchte, kann bei manchen Anbietern Kryptowährungen mit Kreditkarte kaufen. Das ist in der Regel jedoch teuer, denn die Börsen verlangen dafür einen hohen Zuschlag.

Paypal und andere Zahlungsmethoden

Die Möglichkeit mit Paypal Kryptowährungen zu kaufen gibt es nur bei Etoro. Von Coinbase lässt sich dagegen Guthaben auf das Paypal Konto auszahlen. Daneben gibt es oft noch weitere Einzahlungsmöglichkeiten, die weniger bekannt sind. Manche bieten Vorteile bei gewissen Anbietern: Beispielsweise können Anleger mit einem Konto bei der Fidor Bank Sofortüberweisungen bei bitcoin.de tätigen

Hinweis: Auf den meisten Krypto-Börsen können Anleger auch Kryptowährungen einzahlen.

Anzahl der Kryptowährungen

Anleger, die lediglich Bitcoin und Ethereum kaufen möchten, haben die Qual der Wahl: Die zwei größten Kryptowährungen gibt es eigentlich auf jedem Handelsplatz zu kaufen. Kleinere Coins sind dagegen eher selten. Manchmal kann es sich deshalb lohnen auf verschiedenen Plattformen angemeldet zu sein. Auf Binance gibt es beispielsweise über 150 Kryptowährungen – auf der BSDEX nur fünf.


Zehn Krypto-Anbieter im Detail


Binance (Krypto-Börse)

Die Krypto-Börse Binance hat sich innerhalb von wenigen Jahren zum bedeutendsten Handelsplatz für Digitalwährungen entwickelt. Gemessen am Transaktionsvolumen handeln Anleger nirgendwo mehr.

InfoBinance
Trans­aktions­entgelt0,1 % des Umsatzes
(Kauf und Verkauf)
Einzahlungsgebühr0 Euro bei Banküberweisung 1,80 Prozent mit Kreditkarte
Auszahlungsgebührvariiert je nach Coin
Webseitebinance.de

Im Gegensatz zu den deutschen Krypto-Börsen BSDEX oder Bison, können Anleger auf der maltesischen Börse zahlreiche Kryptowährungen handeln. Mit nur 0,1 Prozent Handelsgebühr ist sie außerdem eine der günstigsten.

Zum Vergleich: Coinbase verlangt 1,49 Prozent Gebühr je Trade. Der einzige Nachteil ist, dass die Ordermaske etwas unübersichtlich ist, hier werden Anfänger ihre Schwierigkeiten haben. Wer das Prinzip jedoch einmal verstanden hat, ist mit Binance gut bedient.

Alle Vor- und Nachteile von Binance auf einen Blick

Vorteile:

  • über 150 Kryptowährungen
  • nur 0,1 % Handelsgebühr
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • deutsche Webseite
  • Trading App
  • Handel von Futures möglich
  • Ein- und Auszahlung der Coins möglich
  • persönliches Wallet möglich
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung

Nachteile:

  • einige Inhalte nur auf Englisch
  • verhältnismäßig unübersichtliches Layout mit vielen Fachbegriffen
  • komplizierter Handel

Coinbase (Krypto-Börse)

Coinbase ist wie Binance eine der bekanntesten Krypto-Börsen der Welt – erst vor kurzem wagte das kalifornische Unternehmen den Börsengang. Mittlerweile zählt Coinbase über 68 Millionen registrierte Nutzer.

InfoCoinbase
Trans­aktions­entgelt1,49 %. Sofortkauf mit Debitkarte: 3,99 %
EinzahlungsgebührEinzahlungen via SEPA-Überweisung sind kostenlos
Auszahlungsgebühr0,15 Euro
Webseitecoinbase.de

Wer an dieser Börse Kryptowährungen handeln möchte, muss dafür tief in die Tasche greifen. Pro Transaktion verlangt der Anbieter 1,49 Prozent Gebühren – bei einem Sofortkauf mit einer Debitkarte sind es sogar 3,99 Prozent. Die meisten anderen Plattformen sind hier wesentlich günstiger.

Mit über 80 Kryptowährungen bietet Coinbase eine umfangreiche Auswahl an. Auch die Benutzeroberfläche ist simpel gehalten, wodurch sich auch Anfänger schnell zurechtfinden – gleiches gilt übrigens auch für die App von Coinbase.

Alle Vor- und Nachteile von Coinbase auf einen Blick

Vorteile:

  • > 80 Kryptowährungen
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • deutsche Webseite
  • übersichtliches Layout und einfach Benutzerführung
  • Trading App
  • Auszahlungen via Paypal möglich
  • Ein- und Auszahlung der Coins möglich
  • Coinbase Wallet
  • Lizenz von den amerikanischen Behörden
  • Großteil der Kundeneinlagen auf einem Offlinespeicher
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung

Nachteile:

  • verhältnismäßig hohe Gebühren
  • Inhalte teilweise nur auf Englisch

Kraken (Krypto-Börse)

Wie Coinbase hat auch die Krypto-Börse Kraken ihren Sitz in den USA. Sie ist die erste offiziell lizenzierte Krypto-Bank in den Vereinigten Staaten. Darüber hinaus gilt das Unternehmen als eine der größten und wichtigsten Krypto-Börsen überhaupt.

InfoKraken
Trans­aktions­entgeltTaker-Order: 0,26 %
Maker-Order: 0,16 %
Einzahlungsgebührkeine via Überweisung
3,75 % + 0,25 € via Kreditkarte
Auszahlungsgebühr (national)0,09 Euro (SEPA)
Webseitekraken.com
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Internationale Börsen wie Binance oder Coinbase haben auch eine deutsche Webseite, Kraken nicht. Wer also kein Englisch spricht, sollte besser die Finger von dem Anbieter lassen. Auf der Plattform gibt es über 75 verschiedene Kryptowährungen. Die Gebühr für den Handel liegt bei 0,26 Prozent für eine Taker-Order, also eine Order die sofort ausgeführt wird. 0,16 Prozent kostet eine Maker-Order, die erst ausgeführt wird, wenn die Bedingungen dazu gegeben sind.

Anfänger könnten auf Kraken Probleme haben, das Angebot im Detail zu verstehen. Mitunter lauert hier auch die ein oder Falle, wie beispielsweise eine 72-stündige Auszahlungsbeschränkung für Krypto-Käufe, die erstmals via Kreditkarte getätigt wurden. Auch die verschiedenen Verifizierungslevel verkomplizieren die Nutzung von Kraken. Anfänger sollten sich deshalb besser auf einer Plattform wie der BSDEX umsehen.

Alle Vor- und Nachteile von Kraken auf einen Blick

Vorteile:

  • > 75 Kryptowährungen
  • nur 0,16 % bzw. 0,26 % Gebühren je Order
  • einfacher Kauf und Verkauf
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • Trading App
  • lizenzierte Bank
  • Großteil der Kundeneinlagen auf einem Offlinespeicher
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung und zusätzliche Sicherheitsfeatures wie Master Key
  • Ein- und Auszahlung der Coins möglich
  • Handel von Futures
  • Option des Sofortkaufs mit Kredit- oder Debitkarte

Nachteile:

  • nur auf Englisch verfügbar
  • hohe Gebühren für den Sofortkauf

BSDEX (Krypto-Börse)

Die Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX) ist eine regulierte deutsche Krypto-Börse. Der technische Betreiber der BSDEX ist die Börse Stuttgart, die außerdem die Krypto-App Bison betreibt.

InfoBSDEX
Trans­aktions­entgeltMaker-Order: 0,20 %
Taker-Order: 0,35 %
Ein- & AuszahlungKostenlos
Webseitebsdex.de
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Mit nur vier Währungen ist das Angebot der BSDEX noch klein. Neben den beiden wichtigsten, Bitcoin und Ethereum, gibt es nur die Währungen Litecoin und Ripple. Wie Kraken verwendet auch die BSDEX ein Maker-Taker-Modell. Die Gebühren betragen bei einer Maker-Order 0,2 Prozent und bei einer Taker-Order 0,35 Prozent.

Grundsätzlich beschränkt sich die BSDEX auf den Kauf und Verkauf von echten Kryptowährungen. Das Layout ist sehr simpel gestaltet und auch Anfänger finden sich hier schnell zurecht. Die BSDEX gilt deshalb als sehr einsteigerfreundliche Krypto-Börse.

Alle Vor- und Nachteile von BSDEX auf einen Blick

Vorteile:

  • nur 0,2 % bzw. 0,35 % Gebühren je Order
  • einfacher Kauf und Verkauf
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • durch die Bafin reguliert
  • nur deutsche Kooperationspartner (Bank / Verwahrstelle)
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Ein- und Auszahlung der Coins möglich
  • vollständig auf Deutsch

Nachteile:

  • nur vier Kryptowährungen
  • keine App

Bitcoin.de (Krypto-Marktplatz)

Einer der bekanntesten deutschen Anbieter für Kryptowährungen ist der Marktplatz Bitcoin.de. Hinter der Plattform steht die börsennotierte Bitcoin Group aus Deutschland.

InfoBitcoin.de
Trans­aktions­entgelt0,5 %
Webseitebitcoin.de
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Wie der Name vermuten lässt, fokussiert sich Bitcoin.de auf den Handel mit dem Krypto-Pionier und dessen nächsten Verwandten. Insgesamt lassen sich dort sieben Kryptowährungen handeln: Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Bitcoin Gold, Bitcoin SV, Litecoin und Ripple. Generell ist der Handel etwas unflexibler als an einer Börse, da Anleger nur Kauf- beziehungsweise Verkaufsangebote annehmen oder selbst inserieren können.

Pro Transaktion ist eine Gebühr von 0,5 Prozent fällig. Einzahlungen sind nicht notwendig, da Käufer das Geld direkt an den Verkäufer überweisen. Da es je nach Marktlage etwas Zeit in Anspruch nehmen kann, bis man auf Bitcoin.de ein gutes Angebot findet, ist die Plattform vor allem für Trader geeignet, die das nicht stört. Generell ist der Handel an einer Krypto-Börse einfacher als auf einem Marktplatz.

Alle Vor- und Nachteile von bitcoin.de auf einen Blick

Vorteile:

  • kein Verrechnungskonto notwendig
  • Großteil der Kundenbestände lagern auf einem Offlinespeicher
  • deutsche Website und Kundensupport
  • gesicherte Serverstandorte in Deutschland
  • Trading App
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung

Nachteile:

  • wenig flexibler Handel
  • geringe Auswahl an Kryptowährungen

Etoro (Online-Broker)

Etoro ist ein Online-Broker, der viele verschiedene Assetklassen im Angebot hat. Seit 2017 zählen dazu auch Kryptowährungen. Bekannt wurde das zypriotische Unternehmen durch sein Social Trading – dabei können Anleger die Investmentstrategie von erfolgreichen Mitstreitern kopieren.

InfoEtoro
Trans­aktions­entgeltWährungsabhängig. Bitcoin: 0,75 %, Ethereum 1,90 %
EinzahlungsgebührKeine
AuszahlungsgebührAbhängig von der Kryptowährung ab 0,0005 BTC
Webseiteetoro.de
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Bei Etoro können Anleger 37 Kryptowährungen handeln. Das sind zwar weniger als bei mancher Börse, aber für einen Online-Broker vergleichsweise viele. Neben den Klassikern wie Bitcoin und Ethereum gibt es dort auch die begehrten Dogecoin.

Je nach Coin unterscheiden sich die Gebühren: Für den Bitcoin sind es 0,75 Prozent Handelsgebühr – bei allen anderen Münzen ist es nochmal deutlich mehr. Besonders teuer ist beispielsweise IOTA mit stattlichen 4,5 Prozent Gebühr. Auch sonst lauern bei Etoro immer mal wieder Kosten. Etwa droht Kunden eine Inaktivitätsgebühr von 10 US-Dollar nach zwölf Monaten ohne Login. 

Alle Vor- und Nachteile von Etoro auf einen Blick

Vorteile:

  • großes Handelsangebot: 37 Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, Forex, Derivate
  • Ein- und Auszahlung via Paypal möglich
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Copy-Trading
  • Etoro-Wallet
  • einfacher Kauf und Verkauf
  • Trading App

Nachteile:

  • hohe Handelsgebühren
  • Gebühren für Dienste wie Währungsumrechnung, Kontoinaktivität

68 % der Privatanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel bei diesem Anbieter Geld. Anleger sollten sich überlegen, ob sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, ihr Geld zu verlieren.

Krypto-Investitionen werden von Etoro (Europe) Ltd. angeboten und sind nicht für alle Anleger geeignet. Ihr Kapital ist gefährdet. Für Kunden aus Deutschland wird die Verwahrung von Krypto-Assets von der Etoro Germany GmbH bereitgestellt

Justtrade (Neo-Broker)

Der Neo-Broker Justtrade bietet normalerweise kostenlosen Aktien- und ETF-Handel an. Seit November 2020 gibt es dort wegen der hohen Nachfrage auch einige Kryptowährungen.

InfoJusttrade
Trans­aktions­entgeltMinimumspread: 0,3% anteilig für Kauf und Verkauf
Ein- & AuszahlungKeine
Webseitejusttrade.com
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Insgesamt fünf bietet Justtrade derzeit an: Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Ripple und Litecoin. Für die verlangt der Online-Broker keine Gebühren, dafür fällt ein Spread an, der anteilig je nach Kryptowährung mindestens 0,3 Prozent beträgt. Das Mindestordervolumen liegt bei 50 Euro. Wer seine Bitcoin lieber auf einem eigenen Wallet weiß, wird bei Justtrade enttäuscht. Die Kryptowährungen lassen sich nicht auszahlen, die Verwahrung übernimmt stattdessen die deutsche Privatbank Von der Heydt in München.

Um an der Wertentwicklung der wichtigsten digitalen Münzen teilzuhaben, ist Justtrade eine gute Adresse. Anleger finden ein übersichtliches Angebot vor, bei dem sie sich um nichts kümmern müssen. Wer selbst etwas mehr Handlungsspielraum haben möchte, der ist mit einer klassischen Krypto-Börse besser beraten.

Alle Vor- und Nachteile von Justtrade auf einen Blick

Vorteile:

  • günstiger Handel von Bitcoin, ab 0,3 Prozent anteiligen Spread
  • treuhänderische Verwahrung durch deutschen Partner
  • Trading App
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • vollständig auf Deutsch
  • einfacher Kauf und Verkauf
  • kostenloser Handel von Aktien und ETF

Nachteile:

  • keine Auszahlung der Coins möglich
  • vergleichsweise geringe Auswahl an Kryptowährungen

Trade Republic (Neo-Broker)

Wie Justtrade bietet auch der Neo-Broker Trade Republic den Handel mit Kryptowährungen an. Die Unterschiede zwischen den beiden Brokern sind minimal. Allerdings ist Trade Republic nur über das Smartphone abrufbar.

InfoTrade Republic
Trans­aktions­entgelt1 Euro
Ein- & AuszahlungKeine
Webseitetraderepublic.com
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Das Start-up hat mittlerweile eine Lizenz als deutsche Wertpapierhandelsbank. Damit ist sie eine der wenigen Banken in Deutschland, die den Handel mit Kryptowährungen erlaubt. Im Angebot sind Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin. Wie beim Wertpapierhandel verlangt Trade Republic auch für den Handel mit digitalen Münzen keine Provision: Anleger zahlen lediglich 1 Euro Pauschale je Trade. Auch bei dem Berliner Unternehmen lassen sich die Kryptowährungen nicht auszahlen. Um die fachgerechte Verwahrung kümmert sich das darauf spezialisierte Unternehmen Bitgo Deutschland.

Anleger, die das nicht stört, finden bei Trade Republic einen sehr kostengünstigen Einstieg in den Handel mit vier der wichtigsten Kryptowährungen.

Alle Vor- und Nachteile von Trade Republic auf einen Blick

Vorteile:

  • nur 1 Euro pauschale Handelsgebühr
  • treuhänderische Verwahrung durch deutschen Partner
  • Trading App
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • vollständig auf Deutsch
  • einfacher Kauf und Verkauf
  • provisionsfreier Handel von Aktien und ETF

Nachteile:

  • keine Auszahlung der Kryptowährungen möglich
  • nur vier Kryptowährungen
  • keine Desktopversion

Scalable Capital (Neo-Broker)

Scalable Capital bietet eine Besonderheit beim Handel mit Kryptowährungen an. Beim Neo-Broker mit Sitz in München können Anleger Krypto-ETPs handeln. Die ETPs werden in Form von Wertpapieren an den Börsen Gettex oder Xetra gehandelt.

InfoScalable Capital
Trans­aktions­entgelt0,07 bis 0,61 %
Ein- & AuszahlungKeine
Webseitescalable.capital
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Bei Scalable Capital gibt es ETPs auf Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen. So ist es zum Beispiel möglich in Cardano oder Polkadot zu investieren. Für einen deutschen Anbieter ist das eher eine Seltenheit. Einer der Emittenten bietet außerdem die Möglichkeit auf fallende Bitcoin Kurse zu setzen. Je nach ETP unterscheiden sich die Gebühren. Pro Trade sind das 0,07 bis 0,61 Prozent zuzüglich der Pauschale, die der Broker berechnet.

Scalable Capital stellt dafür verschiedene Abo-Modelle zur Verfügung. Entweder zahlen Anleger einmalig 34,88 Euro und können dafür ein Jahr kostenlos handeln, oder sie entscheiden sich gegen die Grundgebühr, dafür kostet jeder Trade pauschal 0,99 Euro. Pro Jahr fallen zusätzlich Verwaltungskosten durch den Emittenten des ETPs an. Die rangieren zwischen 0,95 und 2,5 Prozent.

Die Wertpapiere haben im ersten Jahr einen Steuervorteil, denn sie werden mit der Kapitalertragsteuer und nicht mit der Einkommensteuer veranlagt. Außerdem können ETPs bespart werden, das ist besonders für Kleinanleger interessant, die regelmäßig und unkompliziert in Kryptowährungen investieren möchten.

Alle Vor- und Nachteile von Scalable Capital auf einen Blick

Vorteile:

  • Krypto-Sparpläne
  • kostengünstiger Kauf der ETPs
  • Trading App
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • vollständig auf Deutsch
  • einfacher Kauf und Verkauf
  • Handel von Cardano und Polkadot auf einer deutschen Plattform
  • provisionsfreier Handel von Aktien und ETF
  • kein Wallet nötig
  • Steuervorteil bei Haltedauer von unter einem Jahr
  • Anleger können auf Kursverluste setzen

Nachteile:

  • hohe Verwaltungskosten
  • abhängig von Börsenöffnungszeiten

Nuri (Krypto-Bank)

Nuri, vormals Bitwala, vereint Bankkonto, Debitkarte und Kryptohandel. Dafür kooperiert das Berliner Unternehmen mit der Solarisbank. Außerdem ist es möglich die Kryptowährungen gewinnbringend über ein Ertragskonto zu investieren.

InfoNuri
Trans­aktions­entgelt1 % des Transaktionsvolumens + 1 Euro Netzwerkpauschale
Ein- & AuszahlungKeine
Webseitenuri.com
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Anleger können mit Nuri die zwei Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum kaufen und verkaufen. Wer seine digitalen Coins auf der Plattform gegen Euro tauscht, kann sich diese sogleich an Visa-unterstützten Geldautomaten auszahlen lassen. Das funktioniert wesentlich schneller als eine Auszahlung bei einer Krypto-Börse oder einem Online-Broker. Für den Handel verlangt Nuri eine Gebühr von 1 Prozent des Transaktionsvolumens zuzüglich 1 Euro Netzwerkpauschale.

Nuri eignet sich vor allem für Anleger, die Wert darauf legen, mehrere Bankgeschäfte unter einem Dach zu vereinen.

Alle Vor- und Nachteile von Nuri auf einen Blick

Vorteile:

  • Krypto-Sparpläne
  • kostengünstiger Kauf der ETPs
  • Trading App
  • Bankkonto und Debitkarte inklusive
  • Ertragskonto mit bis zu 5 Prozent Rendite auf Bitcoins
  • Kooperation mit deutscher Partnerbank
  • einfacher Umtausch und mögliche Auszahlung an Visa-Geldautomaten
  • Trading App
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • vollständig auf Deutsch
  • Ein- und Auszahlung von Kryptowährungen

Nachteile:

  • nur zwei Kryptowährungen
  • vergleichsweise hohe Transaktionsgebühren von 1 Prozent

Finanzen.net Zero (Neo-Broker)

Gratisbroker ist jetzt Finanzen.net Zero. Seit der Übernahme des Online-Brokers gibt es nun auch Krypto-ETPs im Angebot. Das neue Produkt soll die hohe Nachfrage der Anleger bedienen.

InfoFinanzen.net Zero
Trans­aktions­entgelt0 Euro
Minimum-Order ab 500 Euro
Verwaltungsgebühren0,98 bis 1,5 Prozent
je nach Kryptowährung
Ein- & AuszahlungKeine
Webseitefinanzen.net/zero
Quelle: Preis-Leistungsverzeichnis des Anbieters
Stand: November 2021

Anfangs stehen nur ETPs auf Bitcoin, Ethereum und Litecoin zur Verfügung. Die stellt der Anbieter Coinshares über die Börse Gettex bereit. Die Anleger sind also an die dortigen Öffnungszeiten gebunden. Möglich ist der Handel von 8 bis 22 Uhr.

Die drei ETPs, die Anleger handeln können, sind alle mit echten Digitalmünzen hinterlegt. Diese sind auf Wunsch lieferbar. Im Gegensatz zu Scalable Capital ist es jedoch nicht möglich, auf fallende Kurse zu wetten.

Verwaltungsgebühren beachten

Bei Finanzen.net Zero zahlen Anleger Verwaltungsgebühren von 0,98 bis 1,5 Prozent je nach Kryptowährung. Der Spread ist abhängig vom Handelsvolumen, fiel aber im Test relativ gering aus. Scalable Capital bietet ebenfalls die drei von Coinshares emittierten ETPs an, verlangt aber abhängig vom Abo-Modell Handelsgebühren von 0,99 Euro.

Finanzen.net Zero ermöglicht den kostenlosen Handel von Wertpapieren ab einem Volumen von 500 Euro. Der Mindestumsatz gilt auch für die Krypto-ETPs, wenn sie als Einmalkäufe getätigt werden. Krypto-Sparpläne können auch schon mit wesentlich weniger Einsatz eröffnet werden. Ab 25 Euro können Anleger regelmäßig in Bitcoin investieren.

Alle Vor- und Nachteile von finanzen.net Zero auf einen Blick

Vorteile:

  • Krypto-Sparpläne
  • kostengünstiger Kauf der ETPs
  • Trading App
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • kostenlose Einzahlung von Euro mittels Sepa-Überweisung
  • vollständig auf Deutsch
  • einfacher Kauf und Verkauf
  • provisionsfreier Handel von Aktien und ETF
  • kein Wallet nötig
  • Steuervorteil bei Haltedauer von unter einem Jahr
  • Umfangreiches Informationsangebot rund um die Thematik Börse

Nachteile:

  • vergleichsweise hohe Verwaltungskosten
  • abhängig von Börsenöffnungszeiten
  • nur drei Kryptowährungen

68 % der Privatanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Krypto-Investitionen werden von eToro (Europe) Ltd. angeboten und sind nicht für alle Anleger geeignet. Ihr Kapital ist gefährdet. Für Kunden aus Deutschland wird die Verwahrung von Krypto-Assets von der eToro Germany GmbH bereitgestellt


Häufige Fragen zu Krypto Börsen

Wann benötige ich ein eigenes Wallet?

Ein eigenes Wallet ist nicht zwingend notwendig. Die meisten Anbieter von Kryptowährungen kümmern sich auch um deren Aufbewahrung. Der Vorteil davon ist, dass Anleger jederzeit kaufen und verkaufen können, ohne die digitalen Münzen zuerst wieder auf die jeweilige Plattform transferieren zu müssen. Dafür sind die Kryptowährungen dort nicht gut vor externen Hackerangriffen geschützt. Wer langfristig oder mit viel Geld investiert ist, sollte ein Cold Wallet nutzen. Die gelten als besonders sicher, da sie nicht mit dem Internet verbunden sind.

Was sind Crypto Voucher?

Crypto Voucher sind Gutscheine für Kryptowährungen. Wer im Besitz eines solchen Gutscheins ist, kann ihn jederzeit zu einem aktuellen Kurs in eine der verfügbaren Kryptowährungen umtauschen. Dafür ist jedoch ein Wallet Voraussetzung.

Wie werden Kryptowährungen besteuert?

Echte Kryptowährungen werden anders versteuert als Krypto-ETPs. Wer direkt in die digitalen Münzen investiert und diese innerhalb eines Jahres gewinnbringend wieder verkauft, muss die Rendite nach dem persönlichen Einkommensteuersatz von bis zu 45 Prozent versteuern. Eine Freigrenze gilt bis 600 Euro. Wer die Cyberwährungen erst nach zwölf Monaten Haltedauer wieder verkauft, darf seinen ganzen Gewinn behalten.

Bei Krypto-ETPs gilt die Abgeltungsteuer von 25 Prozent – es sei denn, der jeweilige Emittent ermöglicht dem Anleger, die Kryptowährung auszuliefern, dann gilt die Ein-Jahresfrist. Für die Abgeltungsteuer existiert ein Freibetrag von 801 Euro.