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Vermögensverwalter Blackrock bleibt London auch nach dem Brexit treu

Die europäische Zentrale des weltweit führenden Vermögensverwalters Blackrock wird auch in Zukunft in London stehen. Nur wenige Jobs werden auf den Kontinent verlagert.

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Blackrock hat sich bisher nicht zur Zukunft seiner europäischen Geschäfte nach dem Brexit geäußert. Quelle: Reuters

London Der weltweit führende Vermögensverwalter Blackrock hält London auch nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union die Treue. Das regionale Hauptquartier werde auch weiterhin in der britischen Hauptstadt bleiben, teilte das Unternehmen seinen Mitarbeitern mit. Nur eine kleine Zahl von Stellen würden in die Niederlande und nach Frankreich verlagert. Zugleich hält sich das Unternehmen jedoch die Option offen, abhängig von den Brexit-Verhandlungen die Standorte auf dem Festland stärker auszubauen.

Für die britische Premierministerin Theresa May und den Finanzstandort London dürfte die Entscheidung von Blackrock eine gute Nachricht sein. Das US-Unternehmen, das allein in Großbritannien etwa 3000 Mitarbeiter hat und etwa 6,3 Billionen Dollar an Vermögen verwaltet, hat sich bisher nicht zur Zukunft seiner europäischen Geschäfte nach dem Brexit geäußert.

Die Verhandlungen über den Brexit hängen weiterhin an der Irland-Frage fest. Sollten sich die EU und die britische Regierung nicht einigen, droht ein ungeordneter Ausstieg Großbritanniens aus der EU.

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