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Vermögensverwalter Gewinn von Blackrock bricht um 60 Prozent ein

Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock durchlebte ein schlechtes Schlussquartal – der Gewinn sank um knapp 60 Prozent auf 927 Millionen Dollar.

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Die Börsenturbulenzen vermasselten das Ergebnis des weltgrößten Vermögensverwalters. Quelle: Reuters

Frankfurt Die Börsenturbulenzen zum Jahresende haben Blackrock im Schlussquartal das Ergebnis vermasselt. Der Gewinn des weltgrößten Vermögensverwalters ging den Angaben vom Mittwoch zufolge von Oktober bis Dezember um knapp 60 Prozent auf 927 Millionen Dollar zurück. Allerdings hatte Blackrock Ende 2017 noch von einer Steuererleichterung profitiert.

Grund für den Rückgang des Ergebnisses war auch, dass Anleger Kapital von klassischen Investmentfonds abzogen und in börsennotierte Fonds (ETFs) steckten, für die Blackrock deutlich weniger Provisionen kassiert. Zudem gingen die Einnahmen wegen der Senkung von Gebühren traditioneller Fonds zurück. Das verwaltete Vermögen sank von 6,29 auf 5,98 Billionen Dollar vor Jahresfrist.

Analysten hatten mit einem geringeren Gewinnrückgang gerechnet. 2018 verloren die Aktien des Vermögensverwalters gut ein Fünftel an Wert.

Blackrock will in den kommenden Wochen 500 Stellen abbauen, wie Präsident Rob Kapito vor ein paar Tagen in einem Reuters vorliegenden Schreiben an die Mitarbeiter angekündigt hatte. Das entspricht drei Prozent der Arbeitsplätze.

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