Vermögensverwalter US-Investor Capital Group bestätigt Ausstieg bei Deutscher Bank

Der Ausstieg hatte in dieser Woche zu Kursrutschen bei den beiden größten deutschen Banken geführt. Eine Mitteilung zur Commerzbank liegt bisher nicht vor.

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Wird die Deutsche Bank ihr Renditeziel im laufenden Jahr erreichen? Quelle: imago images/Hans-Günther Oed

Der kalifornische Vermögensverwalter Capital Group hat seine Beteiligung an der Deutschen Bank fast vollständig verkauft. Der Fondsriese bestätigte in einer Pflichtmitteilung am Donnerstag, seine Beteiligung an Deutschlands größter Bank von 5,2 auf 0,01 Prozent reduziert zu haben.

Etwa zwei Drittel des Aktienpakets im Wert von 1,27 Milliarden Euro lagen in dem 165 Milliarden Dollar schweren EuroPacific Growth Fund. Damit ist endgültig klar, dass es sich bei dem Investor, der in der Nacht zum Dienstag Aktienpakete von jeweils mehr als fünf Prozent an der Deutschen Bank und der Commerzbank für 1,75 Milliarden Euro auf den Markt geworfen hatte, wie vermutet um die Capital Group handelt.

Der Vermögensverwalter aus Los Angeles hatte sich dazu bisher nicht geäußert. Eine Stimmrechtsmitteilung der Capital Group zur Commerzbank liegt bisher nicht vor.

Bei der Deutschen Bank hatte die Capital Group erst im November kräftig aufgestockt, an der Commerzbank hielt sie seit Oktober 2020 mehr als fünf Prozent. Die europäischen Geldhäuser dürften einerseits von der erwarteten Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren, andererseits überschatten die Folgen des Ukraine-Kriegs für die Konjunktur ihr Geschäft.

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