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Vermögensverwalter Zurückhaltung der Kunden macht Privatbank Bär zu schaffen

Für Vermögensverwalter wie Julius Bär sind es schwierige Zeiten. Denn nicht nur die unsichere weltpolitische Lage beeinflusst das Geschäft der Schweizer Privatbank.

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Zurückhaltung der Kunden macht Privatbank Julius Bär zu schaffen Quelle: Reuters

Zürich Die Privatbank Julius Bär hat die Zurückhaltung ihrer Kunden angesichts des unsicheren weltpolitischen Umfelds zu spüren bekommen. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres sanken die Bruttomargen auf 87 Basispunkte von 91 Basispunkten im ersten Halbjahr, wie der Zürcher Vermögensverwalter am Dienstag mitteilte.

Insbesondere im Sommerquartal hätten die Kunden weniger gehandelt, während die Volumina im Oktober wieder angezogen hätten. Auch andere Schweizer Vermögensverwalter hatten das zuletzt zu spüren bekommen. Bei der reichen Kundschaft sammelte Bär weitere Gelder ein: Das Nettoneugeldwachstum lag bei knapp fünf Prozent und damit weiterhin in der Zielbandbreite von vier bis sechs Prozent des Bestands. Die verwalteten Vermögen stiegen insgesamt auf 395 Milliarden Franken.

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