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Verschuldeter italienischer Fußballclub US-Hedgefonds Elliott übernimmt AC Mailand

Mit einer 50 Millionen Euro Finanzspritze will Elliott dem angeschlagenen Fußball Club AC Mailand helfen, wieder im Europapokal spielen zu dürfen.

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Der Fußballverein ist finanziell stark angeschlagen. Quelle: dpa

Düsseldorf Der US-Hedgefonds Elliot hat bei AC Mailand das Ruder übernommen und will dem verschuldeten italienischen Fußballclub mit einer Finanzspritze unter die Arme greifen. Die Investmentfirma werde dem Verein, der früher Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi gehörte, 50 Millionen Euro zuschießen, teilte Elliott mit. Der Traditionsclub solle wieder wettbewerbsfähig werden. Die UEFA hatte den Verein zuletzt wegen Verstößen gegen das „Financial Fairplay“ vom Europapokal ausgeschlossen.

Der chinesische Geschäftsmann Li Yonghong hatte AC Mailand im vergangenen Jahr von Berlusconi übernommen und wurde Insidern zufolge dabei von Elliott finanziell unterstützt. Li hat allerdings Rückzahlungen an Elliott versäumt und sucht seit Monaten neue Investoren, um die finanziellen Verpflichtungen bei dem Fußball-Club zu stemmen. Nun wird Elliott Mehrheitseigentümer.

Der AC Mailand war mehrfach Champions League- und Europapokalsieger, hat aber seit 2011 keinen größeren Titel mehr gewonnen. Der Club braucht Geld, um etwa bei der Verpflichtung von Spielern mit anderen europäischen Vereinen mithalten zu können, die inzwischen oft in der Hand von Investoren aus Asien und vom Golf sind.

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